Schießsport-Weltverband führt Videobeweis ein

dpa München. Der Internationalen Schießsport-Verband (ISSF) hat den Videobeweis in sein Regelwerk aufgenommen.

Schießsport-Weltverband führt Videobeweis ein

Das System verringere Fehlinterpretationen von Ergebnissen und erhöhe die Objektivität der Entscheidungen des Kampfgerichts, teilte der Verband mit. Den Regeln zufolge können etwa die Athleten den Videobeweis fordern, indem sie den Arm heben und „Protest“ rufen. Der Kampfrichter muss darauf den Wettkampf unterbrechen und zunächst entscheiden, ob dem Protest stattgegeben wird. Wie im Fußball zeigt er dann ein Rechteck mit den Händen symbolisch für den Videobeweis an.