Fussball

Ronaldo will Nations League gewinnen und 1.000 Karriere-Tore

„Ich weiß, dass ich das schaffen werde“: Superstar Cristiano Ronaldo zeigt sich weiter entschlossen und blickt selbstbewusst auf seine letzten großen Ziele. Für seine Kritiker hat er eine Botschaft.

23.09.2026

Cristiano Ronaldo will auch in den nächsten Spielen für Portugal auf dem Platz stehen. (Archivfoto)Sam Hodde/AP/dpa

Cristiano Ronaldo will auch in den nächsten Spielen für Portugal auf dem Platz stehen. (Archivfoto)Sam Hodde/AP/dpa

© Sam Hodde/AP/dpa

Superstar Cristiano Ronaldo hat sich selbstbewusst zu den letzten großen Zielen seiner Karriere geäußert. „Ich habe zwei Ziele: mein 1.000. Tor zu erzielen und mit Portugal die Nations League zu gewinnen“, sagte der 41-Jährige bei einer Pressekonferenz vor dem ersten Nations-League-Spiel der „Seleção“ gegen Wales an diesem Donnerstag (20.45 Uhr/DAZN).

Auf die Frage, ob er schon wüsste, wann er seine Karriere beendet, sagte Ronaldo: „Ich weiß es nicht, ich wünschte, ich wüsste die Antwort, aber ich weiß sie nicht.“ Er habe erst vor wenigen Jahren gelernt, im Hier und Jetzt zu leben. „Aber es ist sehr gut möglich, dass dies mein letztes Jahr ist.“

„Ich weiß, dass ich das schaffen werde“

Der Zeitpunkt für den Abschied dürfte auch davon abhängen, wie schnell Ronaldo die 1.000-Tore-Marke erreicht. Aktuell steht der Stürmer bei 979 Toren für alle Club- und Nationalteams. Dass er die Marke erreicht, darüber besteht für den extrovertierten Fußballstar, der seit 2023 für den saudi-arabischen Club Al-Nassr spielt, kein Zweifel. 

„Ich weiß, dass ich das schaffen werde, aber es ist keine Besessenheit. Wenn du von etwas besessen bist, wirst du es nicht erreichen, man sollte es einfach genießen“, sagte Ronaldo. „Aber ja, ich möchte diesen Meilenstein wirklich erreichen.“

Ronaldo deutet Abschied an - unter einer Bedingung

Zu Kritikern, die seit längerer Zeit seinen Rückzug zumindest aus der „Seleção“ fordern, sagte der 233-malige Nationalspieler: „Sie haben versucht, mich zu töten - mit einem Gewehr. Aber ich kann ihnen ausweichen. Ich bin das gewohnt.“ 

Dass ihn einige Leute nicht mögen, berühre ihn nicht. „Ich bin immer noch davon überzeugt, dass ich die Nationalmannschaft unterstützen kann, nicht nur durch meine Tore, sondern auch abseits des Fußballs“, sagte Ronaldo. Wenn er das Gefühl habe, dass er dem Team nichts mehr bringt, werde er der Erste sein, der geht. „Ich werde meinen Koffer packen und gehen.“

Er sei zufrieden mit sich selbst, betonte Ronaldo. „Es spielt keine Rolle, ob ich morgen spiele oder das nächste Spiel pausiere - für mich ist das Wichtigste, dass ich mich gut fühle.“