Paderborns Trainer kritisiert Auftritt: „defensiv nicht gut“
Trotz des Siegs des SC Paderborn in der ersten Pokalrunde bei Phönix Lübeck kritisiert Ralf Kettemann sein Team. Eine Woche vor dem Bundesliga-Start schmeckt dem Coach das Defensivverhalten nicht.
Paderborn-Trainer Ralf Kettemann übte Kritik am Auftritt seines Teams. Philipp Szyza/dpa
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Paderborns Trainer Ralf Kettemann hat der Auftritt seines Teams trotz des Siegs in der ersten Runde des DFB-Pokals nicht gefallen. „Wir haben jetzt nicht unser bestes Spiel gemacht“, sagte der 40 Jahre alte Trainer des Bundesliga-Aufsteigers wenige Tage vor dem ersten Spieltag, an dem die Ostwestfalen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) bei Mainz 05 spielen.
Kettemann: „Zu viele Abschlüsse zugelassen“
Seine Mannschaft sei beim 4:2 beim Viertligisten 1. FC Phönix Lübeck „defensiv nicht gut“ gewesen, viele Duelle seien verloren gegangen, bemängelte der Trainer. „Wir haben zu viele Abschlüsse zugelassen“, kritisierte Kettemann. Auch vorn hätte er sich mehr Effizienz gewünscht. Der SCP siegte zwar verdient, aber tat sich stellenweise schwer. Die Lübecker spielten teils ebenbürtig mit.
Dennoch mache er sich keine Sorgen vor dem Start in der Bundesliga. „Wir hatten eine lange Vorbereitung mit vielen Spielen“, sagte er. Und im Pokal-Match habe er zum ersten Mal so richtig wahrgenommen, dass seine Mannschaft viel zugelassen habe. „Sonst waren wir da top bisher“, stellte er klar. „Bei uns steht Bundesliga drauf, aber wir sind kein gewöhnlicher Bundesligist“, sagte er.