Eishockey

Österreich wartet: Nächstes Schlüsselspiel für DEB-Auswahl

Der Druck bleibt hoch: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft darf sich bei der WM in der Schweiz keinen Ausrutscher erlauben. Am Samstag kommt es zum Duell mit dem Rivalen.

23.05.2026

Der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gelang gegen Ungarn der erste WM-Erfolg in der Schweiz.Claudio Thoma/KEYSTONE/dpa

Der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gelang gegen Ungarn der erste WM-Erfolg in der Schweiz.Claudio Thoma/KEYSTONE/dpa

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Der erste Schritt ist getan, jetzt muss die Eishockey-Nationalmannschaft am Samstag (20.20 Uhr/ProSieben und MagentaSport) gegen Österreich nachlegen. „Alles andere als drei Punkte sind keine Option“, sagte NHL-Star Moritz Seider. „Wir müssen wie gegen Ungarn mit einer Alles-oder-Nichts-Mentalität auftreten.“

Nur ein Erfolg gegen Österreich in der regulären Spielzeit würde die Chancen auf das Viertelfinale aufrechterhalten. Der Druck bleibt bei der Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes. „Wir kommen langsam aus dem Loch heraus, was wir uns selber gegraben haben“, erklärte Weltklasse-Verteidiger Seider. „Jetzt liegt es in unserer Hand, Punkte zu sammeln. Dann schauen wir, wohin es führt.“

Leon Gawanke traf für die Eishockey-Nationalmannschaft dreifach.Claudio Thoma/KEYSTONE/dpa

Leon Gawanke traf für die Eishockey-Nationalmannschaft dreifach.Claudio Thoma/KEYSTONE/dpa

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Auch Leon Gawanke sieht seine Mannschaft bereit für Österreich. „Wir können mit einer guten Portion Selbstbewusstsein und Vorfreude in das Spiel gehen“, erklärte der 26-Jährige. Nicht nur der 6:2-Erfolg am Freitag gegen Ungarn dürfte dem Mannheimer gefallen haben. Mit seinen drei Toren besaß er großen Anteil am ersten WM-Erfolg in der Schweiz. „Wir gehen mit einem guten Gefühl hier raus“, erklärte Gawanke. 

Doch Seider warnte vor zu viel Euphorie nach dem Ungarn-Erfolg. „Wir hatten heute wenig Gegenwehr“, erklärte der Abwehrspieler der Detroit Red Wings. „Österreich ist ein anderes Kaliber“, ergänzte auch Bundestrainer Harold Kreis und kündigte an: „Es wird ein hart umkämpftes und physisches Spiel werden.“