Mitglieder bestätigen Schalke-Boss Hefer
Auf der Mitgliederversammlung hört Schalkes Aufsichtsratschef Axel Hefer zwar vereinzelt Kritik - aber deutlich mehr Lob. Nach dem Aufstieg ist die Stimmung gut. Nur eine Fan-Debatte stört die Idylle.
Axel Hefer wurde in den Schalker Aufsichtsrat wiedergewählt. (Archivbild) Tim Rehbein/dpa
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Axel Hefer bleibt Aufsichtsratsvorsitzender des FC Schalke 04. Auf der Mitgliederversammlung des Fußball-Bundesligisten votierte nach emotionaler Aussprache eine klare Mehrheit für die Wiederwahl des 2021 erstmals angetreten 49-Jährigen. Den zweiten zu besetzenden Platz im Aufsichtsrat des Aufsteigers erhielt ebenfalls per Wiederwahl Holger Brauner.
In der zersplitterten Schalker Fanszene indes gibt es Differenzen über die Modalitäten zur Entsendung eines Fanvertreters in den Aufsichtsrat. Bislang genießt der „Schalker Fan-Club Verband“ dieses Recht exklusiv. Andere Fangruppierungen kritisieren das. Doch erst auf der Mitgliederversammlung im nächsten Jahr soll darüber diskutiert und dann womöglich über eine Satzungsänderung abgestimmt werden.
Punktabzüge drohen
Schalke kehrt nach drei Jahren zurück in die Bundesliga. Doch die Zukunft wird herausfordernd. Gemäß der Eigenkapitalregel des Bundesliga e.V. muss der Club sein negatives Eigenkapital von knapp 100 Millionen Euro um 10 Prozent pro Saison verringern, sonst drohen Punktabzüge.
„Dazu sind Transfererlöse notwendig“, sagte Finanzvorständin Christina Rühl-Hamers unmissverständlich und fand: „Das ist der größte Wettbewerbsnachteil in der Schalker Geschichte.“ Baumann betonte: „Wir müssen den Spagat zwischen sportlichem Erfolg und Transfererlösen hinbekommen.“