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„Mit einigen Aussagen drüber“: Schröder bremst Kleindienst

„Weniger TikTok gucken“, empfahl Gladbach-Kapitän Kleindienst seinen Mitspielern nach der Heimniederlage gegen Elversberg. Jetzt äußert sich Sportchef Schröder zu den Aussagen.

10.09.2026

Gladbachs Kapitän Tim Kleindienst wurde nach seiner „TikTok“-Kritik gebremst. (Archivbild)Fabian Strauch/dpa

Gladbachs Kapitän Tim Kleindienst wurde nach seiner „TikTok“-Kritik gebremst. (Archivbild)Fabian Strauch/dpa

© Fabian Strauch/dpa

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat die kritischen Worte von Kapitän Tim Kleindienst über seine Teamkollegen nach der 3:4-Heimniederlage gegen die SV Elversberg aufgearbeitet. Kleindienst sei ein „Mann der deutlichen Worte“ sagte Gladbachs Sportchef Rouven Schröder der „Bild“. Der Stürmer sehe nach internen Gesprächen und mit etwas Abstand ein, „dass er mit einigen seiner Aussagen drüber war“, sagte Schröder. 

Auf der Pressekonferenz vor der nächsten Bundesliga-Partie beim SC Freiburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky) betonte Schröder: „Dass er da den Finger in die Wunde legt, das möchten wir definitiv. Da gibt es auch keinen Maulkorb oder Sonstiges.“ Allerdings sei Fußball kein Einzelsport. „Man braucht ja dann auch als Kapitän seine Gruppe, die hinter einem steht und dementsprechend auch durch dick und dünn geht.“

Schröder: Keine Abmahnung 

Es sei dennoch ein ganz normales Gespräch gewesen, sagte der Sportchef. Man habe ihn in „keinster Weise“ abgemahnt. „Der Tim ist unser Kapitän, der geht voran. Das möchten wir genauso haben“, sagte Schröder. 

Kleindienst hatte nach der Heimniederlage gegen den Aufsteiger aus dem Saarland gesagt, sein Team solle „schleunigst mal irgendwie den Fokus so hochfahren, dass der auch für 90 Minuten hält. Keine Ahnung, woran es liegt. Weniger TikTok gucken, oder was weiß ich. Ist mir eigentlich wurscht, was sie machen.“

Kleindienst schon nach Leipzig-Niederlage deutlich

Bereits nach der Auswärtsniederlage in Leipzig am ersten Spieltag war der Stürmer mit dem Gladbacher Team hart ins Gericht gegangen. Die Interviews hatten nach den Partien öffentlich für Wirbel gesorgt. „Die Aussagen, die Tim unmittelbar nach dem Spiel getätigt hat, waren angesichts des Spielverlaufs verständlicherweise emotionsgesteuert“, sagte Schröder.

Borussia Mönchengladbach steht nach den Niederlagen gegen Leipzig und Elversberg in der Bundesliga auf dem 17. Tabellenplatz.