Mehrere deutsche Skicrosser vor Saisonfinale verletzt
Nach Olympia geht die Saison der Skicrosser noch mit einigen Rennen weiter. Doch gleich mehrere deutsche Sportler können verletzt nur zuschauen. Vor allem zwei Blessuren sind besonders bitter.
Tim Hronek (links) und Florian Wilmsmann beim Olympia-Rennen in Livigno. (Archivbild)Oliver Weiken/dpa
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Gleich mehrere deutsche Skicrosser haben ihre Weltcup-Saison wegen Verletzungen vorzeitig beenden müssen. Florian Wilmsmann fällt wegen eines Risses der Syndesmose im linken Fuß länger aus. Der Oberbayer wurde bereits operiert; als aktuell Zweiter im Weltcup hat er so keine Chance mehr auf den Gewinn der Gesamtwertung. Tim Hronek muss wegen eines Teilanrisses des Innenbands im linken Knie pausieren. Ob er bis zum Saisonfinale Ende März noch fit für ein Comeback wird, das ist unklar.
Cornel Renn brach sich zuletzt im Weltcup die linke Schulter und muss operiert werden. Er kann in diesem Winter ebenso nicht mehr antreten wie Niklas Bachsleitner, dem jüngst ein Marknagel aus dem Unterschenkel entfernt wurde.
Wilmsmann und Hronek verletzen sich beim selben Rennen
Die Verletzungen von Wilmsmann und Hronek passierten jeweils im Finale des Weltcups von Kopaonik in Serbien: Die zwei wurden dabei durch den Fahrfehler eines Rivalen zu Fall gebracht und konnten das Rennen nicht beenden. Weil die Jury den kanadischen Unfallverursacher Reece Howden im Anschluss aber bestraften, bekam Hronek den Sieg zugesprochen - Wilmsmann wurde Dritter.
Das dezimierte deutsche Skicross-Team wird beim Weltcup in dieser Woche in Montafon in Österreich von Olympiasiegerin Daniela Maier angeführt.