Kovac-Forderung zum Auftakt: „Drei Punkte sind essenziell“
In der vergangenen Saison wurde Niko Kovac mitunter für den effektiven Defensiv-Stil des BVB kritisiert. Nun soll es mehr Offensiv-Spektakel geben. Das hat auch mit den Zugängen zu tun.
BVB-Trainer Niko Kovac verspricht mehr Offensiv-Spektakel in der neuen Saison. (Archivbild)Federico Gambarini/dpa
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Mit der Aussicht auf mehr Vollgas-Offensive hat Trainer Niko Kovac die Lust der BVB-Fans auf die neue Saison geweckt. Gleich zum Auftakt gegen den Hamburger SV am Samstag (18.30 Uhr/Sky) hätte der Chefcoach von Borussia Dortmund gerne einen möglichst hohen Sieg. „Zumindest drei Punkte sind aber essenziell“, sagte Kovac vor dem Auftakt gegen den HSV, für den er selbst einst als Spieler auflief. „Wir wollen gut starten.“
Der vielversprechende Einstand der Neuzugänge Giannis Konstantelias, Konstantinos Karetsas und Joey Veerman im Supercup gegen die Bayern trotz der 1:2-Niederlage hat die Sehnsucht des BVB-Anhangs nach mehr Esprit und Spektakel noch einmal geweckt. Im Vergleich zu den Offensivspielern Karim Adeyemi und Julian Brandt, die die Dortmunder verließen, verspricht sich der BVB-Coach nun mehr Angriffs-Potenzial.
Kovac verspricht sich von Neuzugängen mehr Möglichkeiten
„Wir haben mit den neuen Spielern die Möglichkeit, das ein oder andere nach oben schieben zu können. Gerade was im Ballbesitz die Sauberkeit angeht, was die Effektivität, was die Chancen-Kreierung betrifft. Da wollen wir uns auf jeden Fall verbessern“, versprach Kovac.
Konstantelias wurde aus Saloniki verpflichtet. (Archivbild)Bernd Thissen/dpa
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In der Vergangenheit war der effektive, aber etwas unterkühlte Stil unter ihm mitunter kritisiert worden. Das soll sich nun ändern. „Wir haben jetzt auch wieder eine gute Mannschaft mit sehr viel Talent“, meinte Kovac. „Die Mannschaft hat die Qualität, unsere Ziele zu erreichen.“ Das Minimalziel ist wie immer die erneute Champions-League-Qualifikation. Ob es zu mehr reicht, vermag auch Kovac nicht zu sagen. Überhaupt hielten sich die Dortmunder Verantwortlichen bislang mit Kampfansagen zurück.
„Es geht immer auch darum, dass man sich ein bisschen sucht. Man weiß nicht genau, wo wir stehen“, sagte Kovac vor dem ersten Ligaspiel. „Die anderen werden uns challengen.“ Als Hauptkonkurrenten um die Plätze hinter Topfavorit Bayern München sieht der Dortmunder Chefcoach Leipzig, Leverkusen, Stuttgart und mit Abstrichen Hoffenheim und Frankfurt.
Bensebaini noch fraglich
Für den angepeilten Pflichtsieg am Samstag haben die Dortmunder bis auf die Langzeitverletzten Nico Schlotterbeck und Emre Can womöglich alle Spieler zur Verfügung. Lediglich der Einsatz von Ramy Bensebaini, der sich im Supercup verletzte, ist noch ungewiss. „Er hat einen ganz schönen Schlag in die Leber abbekommen. Da muss man noch abwarten“, sagte Kovac.
Konstantinos Karetsas kam von KRC Genk (Archivbild). Bernd Thissen/dpa
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