Hauptsache gewonnen: FC Bayern legt gegen ALBA vor

dpa München. Das erste Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft ist extrem spannend. Titelverteidiger FC Bayern gewinnt Spiel eins gegen Herausforderer ALBA Berlin knapp. Die Münchner sehen eine Menge Verbesserungspotenzial.

Hauptsache gewonnen: FC Bayern legt gegen ALBA vor

Der Anfang ist gemacht. Titelverteidiger FC Bayern ist mit einem Heimsieg in das Playoff-Finale um die deutsche Basketball-Meisterschaft gestartet. Die Münchner setzten sich im erwartet schweren Auftaktduell mit 74:70 (36:37) gegen ALBA Berlin durch.

„Das wichtigste am heutigen Abend ist, dass wir gewonnen haben“, resümierte Münchens Geschäftsführer Marko Pesic. „Dass wir nicht gut gespielt haben, vor allem schlecht angefangen haben, das ist offensichtlich. Aber ALBA ist eine sehr gute Mannschaft, das haben sie heute gezeigt.“

Die Berliner erwischten einen Turbostart und zogen mit 11:0 gleich davon. „Wir waren ein bisschen zu aufgeregt und übermotiviert“, meinte Bayern-Kapitän Danilo Barthel. „Berlin hat am Anfang viele Turnover forciert.“ Insgesamt 20 - genauso viele wie bei ALBA - waren es am Ende bei den Münchnern, die sich aber fingen. In der Schlussphase bescherte ihnen ein 11:2-Lauf den verdienten Sieg. Vor 6500 Zuschauern im Audi Dome war Nihad Djedovic mit 18 Punkten bester Münchner Schütze, für ALBA traf Peyton Siva (14) am häufigsten.

„Am Ende hat Bayern gut gespielt. In den letzten Minuten waren sie vielleicht sogar viel besser als wir“, meinte Berlins spanischer Coach Aito Garcia Reneses. Und das, obwohl den Gästen einige diskutable Entscheidungen der Unparteiischen in der Schlussphase zu schaffen machten. Am Mittwoch (20.30 Uhr) hat ALBA vor heimischer Kulisse aber die Chance zum Ausgleich. Drei Siege sind zur Meisterschaft nötig.