Bronze für Para-Biathleten Maier und Walter
Marco Maier wird mit nur 0,2 Sekunden Vorsprung Dritter im Biathlon – trotz Trainingsrückstand nach Krankheit. Nur wenig später jubelt auch seine Teamkollegin über Platz drei.
Marco Maier jubelt über Bronze. Martin Schutt/dpa
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Biathlet Marco Maier hat zum Auftakt der Paralympischen Spiele in Italien dank eines fehlerfreien Schießens und mit nur 0,2 Sekunden Vorsprung Bronze im Sprint gewonnen. Der 26-Jährige sicherte sich die Medaille trotz Trainingsrückstands nach einer überstandenen Krankheit hinter den beiden Chinesen Jiayun Cai und Xiaobin Liu. Nach seinem überraschenden Doppel-Silber in Peking vor vier Jahren ist es Maiers dritte paralympische Medaille.
„Ich kann es noch gar nicht richtig glauben. Ich bin einfach nur happy, gerade weil ich krank war“, sagte Maier glücklich. „Ich musste an mein Limit gehen, ich hätte kein Zehntel schneller laufen können.“ Neben Maier blieb auch der 56-jährige Alexander Ehler am Schießstand fehlerfrei und belegte Platz neun. Steffen Lehmker als dritter deutscher Starter musste einmal in die Strafrunde und kam auf Rang 13.
Auch Biathletin Walter gewinnt Bronze
Nur kurze Zeit später sicherte sich auch Leonie Walter gemeinsam mit Guide Christian Krasman in der Klasse der sehbehinderten Biathletinnen fehlerfrei Bronze. Den Sieg holte die Chinesin Yue Wang vor der Tschechin Carina Edlingerova. Johanna Recktenwald lief mit Guide Emily Weiss auf Platz fünf, während Linn Kazmaier mit Guide Florian Baumann Rang sieben belegte.
„Ich habe drauf gehofft, aber es war über den Sommer nicht abzusehen, dass es eine Medaille wird. Ich bin super glücklich, dass es schon im ersten Rennen geklappt hat. Darauf möchte ich aufbauen“, sagte Walter, die zuletzt mit langwierigen Schulterproblemen zu kämpfen hatte, die sie vor allem am Schießstand beeinflussten.
Wenig später jubelte auch Leonie Walter mit Guide Christian Krasman. Martin Schutt/dpa
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