Fussball

Früherer Nationalspieler Jones neuer Coach in Schweinfurt

Jermaine Jones hat in der Vergangenheit in den USA trainiert. Nun tritt der ehemalige Nationalspieler seinen ersten Posten in Deutschland an - beim abgeschlagenen Letzten der 3. Liga aus Schweinfurt.

18.02.2026

Der 1. FC Schweinfurt verpflichtet Jermaine Jones als neuen Trainer. (Archivbild)Tom Weller/dpa

Der 1. FC Schweinfurt verpflichtet Jermaine Jones als neuen Trainer. (Archivbild)Tom Weller/dpa

© Tom Weller/dpa

Der frühere Fußball-Nationalspieler und Bundesligaprofi Jermaine Jones wird neuer Trainer des abgeschlagenen Drittligaschlusslichts 1. FC Schweinfurt 05. „Mit Jermaine gewinnen wir einen Trainer, der auf eine lange aktive Karriere im Profifußball zurückblicken kann. Nun möchte er als Trainer dieses Wissen einbringen und der Mannschaft die nötigen Impulse und Erfahrungen mitgeben“, erklärte Geschäftsführer Markus Wolf.

Jones (44) wird Nachfolger des freigestellten Aufstiegstrainers Victor Kleinhenz (34). Am Donnerstag tritt der dreimalige deutsche und 69-malige US-Nationalspieler seinen neuen Posten an. Zur Vertragsdauer machten die Schweinfurter keine Angaben.

Jones coacht erstmals in Deutschland

Jones spielte viele Jahre unter anderem für Eintracht Frankfurt und den FC Schalke 04. Erfahrung als Trainer sammelte er als Assistent der U19 der USA oder als Chef von Central Valley Fuego FC in den Vereinigten Staaten.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen und kann es kaum erwarten, mit der Mannschaft loszulegen. Wir wissen, dass mit dem Spiel in Duisburg eine große Aufgabe vor uns liegt. Aber genau für solche Spiele spielt man ja Fußball“, meinte Jones.

Die Schweinfurter sind mit nur zehn Punkten Tabellenletzter der 3. Fußball-Liga. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsrang liegt bei aussichtslosen 17 Zählern. Am Samstag gastieren die Schweinfurter bei Aufstiegskandidat MSV Duisburg.

Victor Kleinhenz muss in Schweinfurt gehen. (Archivbild)Matthias Koch/dpa

Victor Kleinhenz muss in Schweinfurt gehen. (Archivbild)Matthias Koch/dpa

© Matthias Koch/dpa