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Farbenstreit vor Revierderby: Bochum gegen Schalke in Blau

Weil die Fans auf die Clubfarbe pochen, verzichtet Zweitligist VfL Bochum gegen Schalke 04 auf das Tragen eines eigens angefertigten schwarzen Sondertrikots. Trainer Rösler erwartet ein enges Spiel.

30.01.2026

Stets in kurzen Hosen am Spielfeldrand: Bochums Trainer Uwe Rösler (Archivbild)Ulrich Hufnagel/dpa

Stets in kurzen Hosen am Spielfeldrand: Bochums Trainer Uwe Rösler (Archivbild)Ulrich Hufnagel/dpa

© Ulrich Hufnagel/dpa

Fußball-Zweitligist VfL Bochum verzichtet im Revierderby am Samstag gegen den Tabellenführer FC Schalke 04 (13 Uhr, Sky) auf das Tragen eines eigens angefertigten schwarzen Sondertrikots. Teile der Fanszene hatten die Farbe des Sondertrikots kritisiert und gefordert, gegen Schalke stattdessen im traditionellen Blau zu spielen. Der Verein teilte mit, er reagiere mit der Korrektur auf die Fan-Kritik und „die Emotionalität des Derbys“. Man trage das schwarze Sondertrikot nun am 15. Februar gegen den SC Paderborn.

„Es wird zur Sache gehen“

Bochums Trainer Uwe Rösler hat Respekt vor den Gästen aus Gelsenkirchen. „Schalke ist zu Recht ganz vorne dabei“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Derby, „und jetzt haben sie sich auch noch verstärkt.“ Der VfL-Trainer ist sich sicher: „Es wird zur Sache gehen - auf beiden Seiten.“ Er erwarte ein enges Spiel. „Jeder Spieler weiß, worum es geht.“

Der VfL, der seit sechs Zweitliga-Spielen unbesiegt ist und zuletzt viermal nacheinander unentschieden gespielt hat, muss weiterhin auf die verletzten Matus Bero im Mittelfeld und Ibrahim Sissoko im Sturm verzichten. Auch der angeschlagene Abwehrspieler Kevin Vogt wird nicht zur Verfügung stehen.