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Erste Halbfinalisten fix: Marokko und Senegal siegen

Ein Tor reicht dem Senegal, um beim Afrika Cup das Ticket für das Halbfinale zu lösen. Gastgeber und Mitfavorit Marokko zieht später auch dank seines Starstürmers nach.

09.01.2026

Traf erneut für Marokko: Brahim Díaz (r).Mosa’ab Elshamy/AP/dpa

Traf erneut für Marokko: Brahim Díaz (r).Mosa’ab Elshamy/AP/dpa

© Mosa'ab Elshamy/AP/dpa

Gastgeber Marokko ist beim Afrika Cup unter großem Jubel der heimischen Fans ins Halbfinale eingezogen. Gegen Kamerun siegte das Team von Trainer Walid Regragui in Rabat souverän mit 2:0 (1:0). Stürmerstar Brahim Díaz von Real Madrid erzielte in der 27. Minute die Führung für den WM-Vierten von 2022. Ismael Saibari machte mit seinem Treffer in der 75. Minute den Sieg perfekt.

Für Díaz war es bereits der fünfte Treffer im fünften Spiel. Nach einem Kopfball von Ayoub El Kaabi lenkte der Real-Angreifer den Ball mit dem Oberschenkel ins Tor. Das Team aus Kamerun mit dem Leverkusener Christian Kofane fand in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht ins Spiel und erarbeite sich kaum Torchancen. 

Auch in der zweiten Halbzeit waren die Marokkaner um den PSG-Star und Ex-Dortmunder Achraf Hakimi die spielbestimmende Mannschaft. Abde Ezzalzouli (61.) und Saibari (62.) scheiterten noch knapp. Eine Viertelstunde vor dem Ende der Partie gelang Saibari dann der umjubelte Treffer zum 2:0-Endstand.

Senegal sichert sich Halbfinal-Ticket

Zuvor war der Senegal auch ohne Bayern-Stürmer Nicolas Jackson ins Halbfinale eingezogen. Im ersten Viertelfinale des Turniers gewann der Champion von 2022 mit 1:0 (1:0) gegen Mali.

Das Siegtor in Tanger erzielte Iliman Ndiaye vom englischen Fußball-Erstligisten FC Everton in der 27. Minute. Er profitierte von einem Patzer von Torhüter Djigui Diarra. Einen deutlicheren Erfolg vergab Lamine Camara, der in der Schlussphase am Pfosten scheiterte. Jackson saß über 90 Minuten auf der Bank, der Ex-Münchner Sadio Mané spielte durch.  

Wie schon in den beiden vorangegangenen Spielen kassierte Mali auch im Duell mit dem Senegal einen Platzverweis. Yves Bissouma sah kurz vor dem Seitenwechsel die Gelb-Rote Karte nach wiederholtem Foulspiel. 

Mali kassieret erneut einen PlatzverweisThemba Hadebe/AP/dpa

Mali kassieret erneut einen PlatzverweisThemba Hadebe/AP/dpa

© Themba Hadebe/AP/dpa

Zudem musste der frühere Leipziger Amadou Haidara angeschlagen vom Feld (55.). Diese Rückschläge waren letztlich nicht zu kompensieren.

Mali und der Senegal lieferten sich ein umkämpftes Duell.Themba Hadebe/AP/dpa

Mali und der Senegal lieferten sich ein umkämpftes Duell.Themba Hadebe/AP/dpa

© Themba Hadebe/AP/dpa