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Erste WM-Medaille: Canadier-Team der Männer holt Bronze

Am dritten Tag der Kanuslalom-WM klappt es mit dem ersten Edelmetall. Dabei waren die Voraussetzungen alles andere als gut.

23.07.2026

Sideris Tasiadis aus Deutschland gehörte bei der WM in Oklahoma-City zum Team, das überraschend Bronze im Canadier-Einer gewann. (Archivbild)Christian Kolbert/Kolbert-Press/dpa

Sideris Tasiadis aus Deutschland gehörte bei der WM in Oklahoma-City zum Team, das überraschend Bronze im Canadier-Einer gewann. (Archivbild)Christian Kolbert/Kolbert-Press/dpa

© Christian Kolbert/Kolbert-Press/dpa

Das deutsche Team kann die erste Medaille bei den Kanuslalom-Weltmeisterschaften in Oklahoma-City bejubeln. Das Canadier-Team der Männer mit Lennard Tuchscherer (Leipzig), Timo Trummer (Zeitz) und Sideris Tasiadis (Augsburg) holte sich die Bronzemedaille hinter Großbritannien und Frankreich.

An den ersten beiden WM-Tagen war das DKV-Team stets leer ausgegangen. Bei den Frauen kam Deutschland mit den drei Leipzigerinnen Nele Bayn, Lucie Krech und Andrea Herzog auf Rang sieben. Der Titel ging an Slowenien.

Bronze für die C1-Männer kommt etwas überraschend, auch für die drei Protagonisten. „In den vergangenen Jahren hatte es ja nie mit einer WM-Medaille geklappt, deshalb ist es schon etwas Besonderes“, sagte der zweimalige Olympia-Medaillengewinner Tasiadis.

Die Deutschen hatte auch niemand auf der Rechnung, weil Trummer in der Qualifikation für die Einzelentscheidung zuvor gepatzt hatte. „Ich habe versucht, das zwischen den Läufen nicht so an mich ranzulassen, damit ich die Konzentration und den Fokus für die Mannschaft noch habe. Da geht es ja nicht nur um mich, sondern auch um die beiden anderen. Jetzt bin ich happy, dass wir es gerockt haben“, sagte Trummer.