Eisbeutel gegen Hitze: Heißer Start bei French Open
Die brütende Sonne und hohen Temperaturen machen den Tennisprofis und auch den Besuchern in Roland Garros zu schaffen.
Besucher und Spieler kämpfen bei den French Open mit der Hitze. Marcin Cholewinski/ZUMA Press Wire/dpa
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Zum Auftakt der French Open haben die Tennisprofis und Besucher mit sommerlicher Hitze zu kämpfen. Schon beim Turnierstart um 11 Uhr lag die Temperatur knapp unter 30 Grad Celsius, am Himmel war keine Wolke zu sehen. Auch in den kommenden Tagen soll es in Paris sonnig werden mit Temperaturen teils über 30 Grad.
Während der Pausen bieten den Tennisprofis große Sonnenschirme Schutz vor der Sonne, gehalten werden diese von Ballkindern. Viele Spieler und Spielerinnen legen sich auch große Eiswürfelbeutel auf den Nacken oder Kopf, um sich auf der Bank zu kühlen. Die Besucher des Grand-Slam-Turniers in Roland Garros suchten überwiegend schattige Plätze auf, vor den Wasser-Sprinklern gab es lange Schlangen.
Auch für die Besucher sind die Bedingungen schwierig.Aurelien Morissard/AP/dpa
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Welche konkreten Hitze-Regeln die Organisatoren des French Open verfolgen, war zunächst unklar. Die ATP als Spielervereinigung der Männer hat ab dieser Saison eine verbindliche Hitzeschutz-Regel eingeführt und war damit den Weg des Frauen-Pendants WTA gefolgt. Die Regeln richten sich an einem Index, der Temperatur, Luftfeuchtigkeit und weitere Faktoren berücksichtigt und ab einem bestimmten Schwellenwert Abkühlpausen und Spielunterbrechungen vorsieht.
Eisbeutel und viel trinken - viel mehr können die Spieler und Spielerinnen nicht machen.Frank Molter/dpa
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