Fussball

Bayerns Ex-Abwehrchef Alaba hat einen neuen Verein

David Alabas Pause ist beendet. Der ehemalige Bayern-Profi und Real-Star hat einen neuen Club. Und der packt deswegen einen weißen Klappstuhl aus.

24.09.2026

Er hat gut lachen: Alaba hat einen neuen Verein gefunden - in Italien. (Archivbild)Georg Hochmuth/APA/dpa

Er hat gut lachen: Alaba hat einen neuen Verein gefunden - in Italien. (Archivbild)Georg Hochmuth/APA/dpa

© Georg Hochmuth/APA/dpa

David Alaba, früherer Abwehrchef des FC Bayern München und von Real Madrid, hat einen neuen Verein gefunden. Der seit dem 1. Juli vertragslose 34 Jahre alte Österreicher spielt ab sofort für Udinese Calcio in der italienischen Serie A. Er unterschrieb einen Einjahresvertrag. Mit nur vier Punkten aus den ersten fünften Meisterschaftsspielen belegt der Club aus Udine den 13. Tabellenplatz.

„Ich habe in meiner Karriere viel erlebt und viel gewonnen, aber eines hat sich nicht geändert: Ich will wieder gewinnen. Ich will wieder im Wettkampf stehen. Und ich will wieder etwas Besonderes erreichen. Diese Mentalität bringe ich zu Udinese mit“, sagte Alaba in einer Vereinsmitteilung. 

Alaba nicht im aktuellen Österreich-Kader

Bis Ende Juni hatte er bei Real Madrid unter Vertrag gestanden. Die letzten Jahre bei den Königlichen wurde er allerdings durch schwere Verletzungen gebremst. Im Dezember 2023 hatte er sich einen Kreuzbandriss zugezogen, im April 2025 einen Meniskusriss. 

Vor fünf Jahren war Alaba aus München in die spanische Hauptstadt gewechselt. In der Bundesliga hatte er auch für die TSG 1899 Hoffenheim gespielt. Für die aktuellen Partien in der Nations League wurde Alaba - eigentlich der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft - nicht berufen von Trainer Ralf Rangnick. 

Die Sache mit dem weißen Klappstuhl 

Bei der Ankündigung der bevorstehenden Bekanntgabe via X postete Udinese einfach einen weißen Klappstuhl auf einem satten und sehr ordentlich geschnittenen grünen Rasen. 

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Hintergrund dafür: Alaba erlangte bei Real einst auch deswegen Kultstatus, weil er 2022 bei einem Siegtreffer des damaligen Madrid-Torjägers Karim Benzema in der Champions League gegen Paris Saint-Germain mit einem weißen Klappstuhl hocherhoben in den Händen in Richtung der Zuschauer im Bernabéu jubelte.