Atlético Madrid ätzt öffentlich gegen FC Barcelona
Der Club von Trainer Hansi Flick soll um Julián Álvarez von Atlético werben. Das bringt den Hauptstadt-Club derart auf die Palme, dass er die Katalanen öffentlich angreift.
Das Werben um Julián Álvarez hat eine bemerkenswerte Reaktion von Atlético Madrid provoziert. (Archivbild)Manu Fernandez/AP/dpa
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Atlético Madrid hat bemerkenswert deutlich den spanischen Fußball-Rivalen FC Barcelona über die Sozialen Netzwerke angegriffen. Hintergrund ist offenbar der Versuch der Katalanen, den argentinischen Atlético-Star Julián Álvarez abzuwerben. Die Madrilenen reagierten nun auf der Plattform X mit mehreren spöttischen Posts.
Auf einem ist ein KI-erzeugtes Bild von Barcelonas Jungstar Lamine Yamal im Atlético-Trikot zu sehen. Dazu schrieb der Club: „Wir haben ein Fax an den FC Barcelona mit unserem Angebot für den Spielertransfer geschickt: Vier Eintrittskarten für das Bad-Bunny-Konzert von morgen, ein jährliches Abonnement für die ABC und eine Tüte mit Sonnenblumenkernen. Wir warten gespannt auf die Antwort, um den Ankündigungs-Post vorzubereiten.“
Barça-Stars im Atlético-Trikot
Ähnliche Posts gab es mit den Barça-Stars Pedri und Raphinha im Atlético-Dress. In weiteren Posts ätzte der spanische Hauptstadtclub: „Nein, Atlético de Madrid würde so etwas nie tun. Allerdings leiden wir in den letzten Monaten unter einer systematischen Schmutzkampagne gegen einen unserer Spieler.“ Atlético beklagte unter anderem „Fake News und ständige Respektlosigkeiten“.
No, el Atlético de Madrid nunca haría algo así. Sin embargo, en los últimos meses venimos sufriendo una campaña de acoso y derribo sobre uno de nuestros jugadores. Filtraciones interesadas, 'fake news', faltas continuas de respeto, la versión culé de la maquinaria inventando…
— Atlético de Madrid (@Atleti) May 29, 2026
In Anspielung auf einen früheren Skandal beim FC Barcelona schrieb Atlético weiter: „Aber natürlich würde uns auch nicht einfallen, den Vizepräsidenten der Schiedsrichter auf der Gehaltsliste zu haben oder politische Gefallen einzufordern, um Spieler zu registrieren. Respekt und Werte.“