Zusätzliche Berater für Wiederaufbauhilfen vor Ort

dpa/lnw Düsseldorf. Flutopfer bekommen bei den Anträgen zum Wiederaufbaufonds nach Angaben des NRW-Bauministeriums durch rund 100 ehemalige Sparkassenmitarbeiter vor Ort weitere Unterstützung. „Der Wiederaufbau in Nordrhein-Westfalen läuft an“, erklärte Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) am Mittwoch. Nicht vom Hochwasser betroffene Kommunen schickten Personal, die Landesregierung setze zusätzliches Personal ein und auch die Sparkassenorganisation helfe mit.

Zusätzliche Berater für Wiederaufbauhilfen vor Ort

Bei den rund 100 ehemaligen Sparkassenmitarbeitern handele es sich vor allem um kürzlich pensionierte mit entsprechender Qualifikation, erklärte der Präsident des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes, Michael Breuer. Auch Mitarbeiter in Elternzeit hätten sich zur Unterstützung bereit erklärt. „Wir unterstützen gerne mit unserem Sachverstand und unserer Tatkraft vor Ort in den betroffenen Gebieten, damit der Wiederaufbau schnell gelingen kann.“

Laut Bauministerium stehen seit Montag in den vier akut betroffenen Kreisen Euskirchen, Rhein-Erft-Kreis, Rhein-Sieg-Kreis und der Städteregion Aachen schon über 30 Personen für die Vor-Ort-Betreuung zur Verfügung. Die Landesregierung habe in den vergangenen Wochen bereits weitere Arbeitskräfte organisiert. Nach NRW sollen bis zu 12,3 Milliarden Euro der insgesamt bis zu 30 Milliarden Euro Hilfen aus dem Wiederaufbaufonds fließen. Seit dem Antragsstart am Freitag seien von Privathaushalten rund 1400 Anträge gestellt worden.

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