Al-Zein-Prozess: Angeklagte aus U-Haft entlassen
dpa/lnw Düsseldorf. Im Prozess gegen Angehörige des Al-Zein-Clans sind alle drei noch in Untersuchungshaft sitzenden Angeklagten freigekommen. Nachdem die drei Männer vor Gericht Geständnisse abgelegt hätten, seien ihre Haftbefehle im Gegenzug außer Vollzug gesetzt worden, sagte ein Sprecher der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft am Mittwoch. Die Prozessbeteiligten hätten sich zuvor auf eine Absprache verständigt. Die „Bild“-Zeitung hatte zuvor berichtet.
Eine Figur der blinden Justitia.
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Prozesse
Unter den Freigelassenen ist der Clan-Chef, der zusätzlich 80.000 Euro Kaution hinterlegen musste. Nach den Geständnissen liegen aus Sicht der Staatsanwaltschaft die Voraussetzungen für eine umfassende Vermögenseinziehung vor, so dass der Schaden durch den eingeräumten Sozialhilfebetrug vollständig ausgeglichen werden könne.
Den Angeklagten um den 47-jährigen Clan-Chef wird in wechselnder Beteiligung Sozialhilfebetrug, Geldwäsche, erpresserischer Menschenraub, Zwangsarbeit, Geiselnahme, schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung, Steuerhinterziehung und mehrfache räuberische Erpressung vorgeworfen.
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