Wissenschaft

Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen gesunken

Die Arbeitslosenzahl in NRW ist im Februar um gut 1.400 gesunken. Trotzdem bleibt das Niveau hoch – eine stabile Erholung sieht die Arbeitsagentur noch nicht.

27.02.2026

In NRW ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht zurückgegangen. (Archivbild)Helge Toben/dpa

In NRW ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht zurückgegangen. (Archivbild)Helge Toben/dpa

© Helge Toben/dpa

Die Zahl der Arbeitslosen in Nordrhein-Westfalen ist im Februar im Vergleich zum Januar um gut 1.400 auf rund 796.600 Menschen gesunken. Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 7,9 Prozent zurück, wie die Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit in Düsseldorf mitteilte.

Vor einem Jahr waren 8.100 Menschen weniger arbeitslos, die Quote lag im Februar 2025 jedoch ebenfalls bei 7,9 Prozent. Die Bundesagentur griff für die Statistik auf Datenmaterial zurück, das bis zum 11. Februar 2026 vorlag.

„Ein geringfügiger Rückgang der Arbeitslosigkeit im Februar kommt zwar immer wieder vor, doch in diesem Jahr war aufgrund des weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes nicht damit zu rechnen“, sagte Roland Schüßler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit. Es sei eine gute Nachricht, dass NRW im Februar die Grenze von 800.000 Arbeitslosen nicht überschritten habe. 

Das Grundniveau der Arbeitslosigkeit bleibe jedoch hoch. Aktuell sei noch kein Signal für eine stabile Erholung am NRW-Arbeitsmarkt erkennbar. Für die nächsten Monate rechnet Schüßler aber mit einem Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Arbeitsagentur: Integration von Ukrainern macht gute Fortschritte

Schüßler äußerte sich positiv zur Integration ukrainischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Arbeitsmarkt: „Die Integration der aus der Ukraine geflüchteten Menschen macht große Fortschritte.“ 

In NRW habe man seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022 rund 52.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte aus der Ukraine dazu gewinnen können. „Wenn wir gleichzeitig sehen, dass im selben Zeitraum die Beschäftigung in NRW um etwas über 200.000 Frauen und Männer zugenommen hat, dann kommt rechnerisch also jede vierte neue Arbeitskraft in NRW aus der Ukraine.“ Dies zeige gut, welche Bedeutung diese Menschen mittlerweile für die Wirtschaft in NRW hätten.