Nordrhein-Westfalens Industrie schwächelt
Die Digitalisierung schreitet voran, Industriefirmen müssen sich angesichts veränderter Nachfrage und starken Preisdrucks neu positionieren. Zahlen für 2025 verdeutlichen: Es geht abwärts.
Sowohl Geschäfte mit dem Ausland als auch mit dem Inland schwächeln. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa
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Nordrhein-Westfalens Industrie bekommt die konjunkturelle Abkühlung zu spüren. Wie das Landesstatistikamt in Düsseldorf mitteilte, sank der Umsatz der Industriebetriebe in dem bevölkerungsreichsten Bundesland im vergangenen Jahr um 2,7 Prozent auf 375 Milliarden Euro. Sowohl Geschäfte mit dem Ausland als auch mit dem Inland schwächten sich ab. Besonders Chemiefirmen sowie die Metall- und Autobranche bekamen weniger Geld in die Kassen, während der Maschinenbau nur ein minimales Minus verbuchte und der Bereich Nahrungs- und Futtermittel sogar etwas anzog.
In der Statistik ging es insgesamt um 10.085 Industriebetriebe, die mindestens 20 Beschäftigte haben. Sie hatten rund 1,2 Millionen Beschäftigte, das waren 2,7 Prozent weniger als 2024.