Wissenschaft

Intel-Prognose enttäuscht Börse - Aktie bricht ein

Der Chipriese Intel schien nach langer Durststrecke auf dem Weg der Besserung. Doch jetzt sorgen hohe Speicherpreise dafür, dass weniger Computer gekauft werden - und Intel leidet darunter.

29.10.2026

Intel war zuletzt auf dem Weg aus einer langen Krise. (Archivbild)Andrej Sokolow/dpa

Intel war zuletzt auf dem Weg aus einer langen Krise. (Archivbild)Andrej Sokolow/dpa

© Andrej Sokolow/dpa

Der Chipkonzern Intel hat die Börse mit seiner Prognose für das laufende Quartal schwer enttäuscht. Die Aktie brach in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um rund ein Fünftel ein.

Intel sagte für das laufende Vierteljahr einen Umsatz zwischen 15 und 16 Milliarden Dollar vorher. Analysten hatten eher mit 17 Milliarden Dollar gerechnet. Beim bereinigten Gewinn pro Aktie verfehlte Intel mit einer Prognose von 25 US-Cent die Markterwartung von 43 Cent deutlich. 

Intel-Finanzchef David Zinsner sagte dem Wirtschaftssender CNBC, das Unternehmen stelle seit Wochen eine Abschwächung des Geschäfts fest, weil wegen hoher Speicherpreise weniger Geräte gekauft würden. Das Geschäft mit Personal Computern werde auch noch übers erste Halbjahr 2027 gebremst laufen, betonte Zinsner. Die Speicherpreise sind in den vergangenen Monaten wegen der hohen Nachfrage zum Ausbau von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz explosiv gestiegen.

Im vergangenen Quartal legte der Umsatz im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 16,5 Milliarden Dollar zu, was in etwa den Analystenerwartungen entsprach. Unterm Strich sank der Gewinn um 18 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar.