Wissenschaft

Bahn-Chefin: Nach Milliardenminus „schwarze Null“ möglich

Effizienz, Sparprogramm und ein Ziel: Die Bahn will zurück in die Gewinnzone. Wie Chefin Palla die Wende schaffen will – und warum sie von einer „schwarzen Null“ spricht.

17.05.2026

Bahnchefin Evelyn Palla treibt den Umbau des Konzerns voran. (Archivbild)Kay Nietfeld/dpa

Bahnchefin Evelyn Palla treibt den Umbau des Konzerns voran. (Archivbild)Kay Nietfeld/dpa

© Kay Nietfeld/dpa

Die Deutsche Bahn ist nach Milliardenverlusten laut Konzernchefin Evelyn Palla auf Kurs zur angestrebten Ertragswende. In diesem Jahr könnte demnach unterm Strich kein Verlust mehr stehen und eine „schwarze Null“ erreicht werden. „Es macht sich bezahlt, dass wir die Bahn auf Effizienz trimmen. Eine schwarze Null scheint nach einem halben Jahrzehnt an Milliardenverlusten greifbar nah“, sagte Bahn-Chefin Palla der „Bild am Sonntag“. „Unser internes Verschlankungsprogramm mobilisiert auch die Zahlen Richtung steigender Wirtschaftlichkeit und damit Stabilität.“

Für 2025 wies der Staatskonzern unterm Strich einen Verlust von rund 2,3 Milliarden Euro aus - rund 0,5 Milliarden mehr als im Vorjahr. Zumindest operativ hat die Bahn wieder schwarze Zahlen geschrieben: Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (Ebit) verbesserte sich um 630 Millionen Euro auf plus 297 Millionen Euro, 2026 sollen es etwa 600 Millionen Euro sein. 

Bei der Bilanzvorlage Ende März hatte Palla gesagt, dann wolle man auch einem positiven Konzernergebnis einen großen Schritt näherkommen. Der Umsatz soll 2026 demnach auf etwa 28 Milliarden Euro steigen nach Erlösen von rund 27 Milliarden Euro im vergangenen Jahr.