Politik Inland

Wüst: NRW durchbricht Schallmauer beim Ausbau der Windkraft

Erst belächelt, jetzt Vorreiter: NRW setzt mit mehr als 1.000 Megawatt ein Zeichen beim Windkraftausbau.

16.01.2026

In Nordrhein-Westfalen gingen allein im vergangenen Jahr 259 neue Windräder in Betrieb. (Symbolbild)Henning Kaiser/dpa

In Nordrhein-Westfalen gingen allein im vergangenen Jahr 259 neue Windräder in Betrieb. (Symbolbild)Henning Kaiser/dpa

© Henning Kaiser/dpa

Der Windkraftausbau ist nach Darstellung des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) eine schwarz-grüne Erfolgsgeschichte in Nordrhein-Westfalen. „Als wir 2022 gesagt haben, wir wollen 1.000 Windräder planen, da sind wir belächelt worden“, bilanzierte der Regierungschef in Düsseldorf.

„Wenn man heute in das entsprechende öffentliche Register guckt, haben wir in dieser Wahlperiode 1.615 neue Windenergie-Anlagen auf den Weg gebracht.“ Davon seien 610 an Land heute schon in Betrieb. Das sei ein großer Erfolg.

Im vergangenen Jahr habe NRW mit 259 neuen Windrädern erstmals „die Schallmauer“ von mehr als 1.000 Megawatt Nennleistung am Netz durchbrochen. Bundesweit sei NRW mit dem Ausbau der Windenenergie auf Platz 1.