Land investiert weiter in den in Ausbau von Sirenen
Mehr als 2.000 Sirenen heulen im Krisenfall in Sachsen-Anhalt – doch Innenministerin Zieschang sieht noch weiteren Bedarf. Was bisher in den Katastrophenschutz investiert wurde.
Rund 2.000 Sirenen gibt es in Sachsen-Anhalt, die im Notfall vor Gefahren warnen sollen - etwa bei Hochwasser. (Archivbild)Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa
In den Ausbau des Sirenennetzes in Sachsen-Anhalt sind in den vergangenen Jahren rund 4,1 Millionen Euro investiert worden. 101 Kommunen im Land hätten seit 2021 Anträge zur Förderung des Ausbaus gestellt, teilte das Innenministerium mit. Alle Anträge seien bewilligt worden. Die Sirenen sollen die Bevölkerung bei Naturkatastrophen, in Gefahrenlagen oder in Krisensituationen warnen.
Laut Innenministerium gibt es rund 2.000 Sirenen im Land. Zwischen 2021 und 2025 seien rund 180 neue beschafft und etwa 40 weitere modernisiert worden. Nach Ansicht von Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) ist dies jedoch nicht ausreichend. Für das neue Jahr ist daher eine Landesförderung in Höhe von etwa 1,5 Millionen Euro vorgesehen. Ab 2027 sollen dann weitere Mittel aus dem Infrastruktursondervermögen dazukommen.