Kriegsgegner demonstrieren in Köln
Seit einigen Tagen läuft wieder ein Protest-Camp von „Rheinmetall entwaffnen“. Im vergangenen Jahr hatte es bei einer Demo Zusammenstöße mit der Polizei gegeben.
Für Samstag hat das Antikriegs-Bündnis rund 400 Menschen zu einer Demonstration angemeldet. Thomas Banneyer/dpa
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Kriegsgegner wollen am Samstag (13.00 Uhr) in Köln auf die Straße gehen. Aufgerufen zu der Demonstration hat das Bündnis „Rheinmetall entwaffnen“, das noch bis Sonntag ein Protestcamp in Köln veranstaltet. Zu der Demo, die am Hauptbahnhof starten soll, sind rund 400 Menschen bei der Polizei angemeldet. Sie wird nach eigenen Angaben mit starken Kräften im Einsatz sein.
Am Donnerstag hatten Mitglieder des Antikriegs-Bündnisses zeitweise eine Bundeswehr-Kaserne in Köln blockiert und sich in Bonn vor einer Rheinmetall-Niederlassung festgeklebt.
Im vergangenen Jahr war es bei der Abschluss-Demonstration des Camps in Köln zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, nach denen sich beide Seiten gegenseitig Vorwürfe machten. 13 Polizisten und mindestens neun Demonstranten wurden verletzt. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte anschließend Fehler der Polizei eingeräumt.