Gewerkschaft ruft angestellte Lehrkräfte zum Warnstreik auf
Im öffentlichen Dienst laufen Tarifverhandlungen. Kurz vor der zweiten Runde plant die GEW in Bremen einen ganztägigen Warnstreik an den städtischen Schulen. Wie wirkt sich das auf den Unterricht aus?
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat zu ganztägigen Warnstreik an Schulen in Bremen aufgerufen. (Archivbild)Carmen Jaspersen/dpa
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Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ruft für Dienstag angestellte Lehrkräfte und pädagogische Beschäftigte an den städtischen Schulen in Bremen zu einem ganztägigen Warnstreik auf. Da die Mehrheit der Lehrkräfte verbeamtet ist, rechnet die GEW mit keinem gravierenden Unterrichtsausfall. Ausfälle könnte es aber etwa in der Nachmittagsbetreuung und im Bereich der persönlichen Assistenzen von Inklusionsschülern geben, sagte GEW-Landessprecher Fabian Kinz.
Hintergrund sind die seit 3. Dezember laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder. Die Gewerkschaft fordert unter anderem sieben Prozent mehr Gehalt, die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lehnte dies bisher ab. „Die Preise steigen weiter, sodass die Beschäftigten dringend mehr Einkommen benötigen, um ihren Lebensstandard zu halten“, sagte Kinz. Die Verhandlungen sollen am Donnerstag in Potsdam fortgesetzt werden.