Politik Inland

Anklage gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer erhoben

Die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf wirft einem 30-Jährigen aus Essen vor, sich im Irak dem „Islamischen Staat“ angeschlossen und an Kampfhandlungen teilgenommen zu haben.

29.09.2026

Ein Schild in der Generalstaatsanwaltschaft bei der Eröffnung der Zentralstelle für Terrorismusverfolgung in Nordrhein-Westfalen. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

Ein Schild in der Generalstaatsanwaltschaft bei der Eröffnung der Zentralstelle für Terrorismusverfolgung in Nordrhein-Westfalen. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa

Gegen einen mutmaßlichen IS-Kämpfer hat die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage erhoben. Dabei handele es sich um einen 30 Jahre alten Angeschuldigten aus Essen, der über die irakische Staatsangehörigkeit verfüge. 

Er soll sich im Irak dem „Islamischen Staat“ (IS) angeschlossen und als Kämpfer in den militärischen Einheiten des IS an Kampfhandlungen teilgenommen haben. Darüber hinaus soll der Angeschuldigte vom IS 840 US-Dollar erhalten haben. 

Die Anklage ist den Angaben zufolge Anfang September vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf erhoben worden.