Proteste verzögern AfD-Jugendkongress
Autos stehen still, der Saal bleibt zunächst fast leer: Die Proteste in und um Gießen sorgen dafür, dass der Gründungskongress der AfD-Jugendorganisation nicht pünktlich starten kann.
Proteste in und um Gießen mit Blockaden verzögern die Anreise von AfDlern zum Gründungskongress der neuen Parteijugend. Lando Hass/dpa
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Der Gründungskongress der neuen AfD-Jugendorganisation in Gießen verzögert sich infolge der laufenden Proteste und Blockaden. Zur eigentlich als Beginn vorgesehenen Zeit der Veranstaltung um 10 Uhr war der für rund 1.000 Gäste vorgesehene Saal in der Messe nur zu gut einem Viertel gefüllt.
Teilnehmer, die mit dem Auto anreisen wollten, kamen rund um Gießen oder bereits in weiterer Entfernung nicht weiter, so auch der designierte Vorsitzende der neuen Jugendorganisation Jean-Pascal Hohm, wie er dpa bestätigte. Auch die AfD-Chefs Tino Chrupalla und Alice Weidel, die bei der Veranstaltung Reden halten wollen und mit Begleitschutz anreisen, steckten nach AfD-Angaben zumindest zeitweise fest. Wann die Veranstaltung beginnen kann, ist derzeit nicht abzusehen.