Panorama

Zwei 18-Jährige sterben bei Pyrotechnik-Unfall in Bielefeld

Zwei junge Männer sterben in Bielefeld nach Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik. Die Polizei geht aktuell von keinem Fremdverschulden aus.

01.01.2026

In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige ums Leben. (Symbolbild)Silas Stein/dpa

In Bielefeld kamen zwei 18-Jährige ums Leben. (Symbolbild)Silas Stein/dpa

© Silas Stein/dpa

Zwei 18-Jährige sind in der Silvesternacht in Bielefeld bei Unfällen mit selbstgebauter Pyrotechnik ums Leben gekommen. Die jungen Männer erlitten tödliche Gesichtsverletzungen, wie die Polizei mitteilte. Zuvor berichtete die „Bild“ darüber. Die Unfälle passierten unabhängig voneinander.

Ein Vorfall ereignete sich im Stadtteil Baumheide. Dort starb der Mann den Angaben zufolge noch am Unfallort. Ein weiterer junger Mann erlitt nach Angaben der Polizei leichte Verbrennungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. 

Der Verletzte im Stadtteil Brake erlag seinen Verletzungen nach Reanimationsversuchen im Krankenhaus. Um welche Pyrotechnik es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt.

In beiden Fällen gab es laut Polizei Zeugen des Vorfalls. Bislang liegen den Angaben zufolge keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Es werde weiter ermittelt, sagte ein Polizeisprecher.

Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen

Immer wieder verletzen sich Menschen beim Umgang mit Pyrotechnik schwer - teils sogar tödlich. Leichtsinn mit Feuerwerk kostete in der vergangenen Silvesternacht in Deutschland fünf Männer das Leben. Zahlreiche Menschen erlitten teils schwere Verletzungen.

In Berlin wurden am diesjährigen Silvesterabend im Unfallkrankenhaus bis 22.30 Uhr fünf Menschen mit Böllerverletzungen in der Notaufnahme aufgenommen. Zwei davon seien schwer verletzt, teilte die Klinik auf der Plattform X mit.

In Leipzig wurde ein 16 Jahre altes Mädchen beim Versuch, einen in Deutschland nicht zugelassenen Silvesterböller zu entzünden, schwer an der Hand verletzt. Die Jugendliche verlor durch die Explosion den kleinen Finger und Teile des Ringfingers, wie die Polizei mitteilte.