Zahl der Raubüberfälle in NRW gesunken
Weniger Raubüberfälle in NRW: Die Zahl der Fälle sank im vergangenen Jahr um 6,4 Prozent. Noch stärker sank die Zahl der in der Fälle von Straßenraub.
Die Zahl der Raubüberfälle in NRW ist im vergangenen Jahr gesunken. (Symbolbild)Marijan Murat/dpa
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Die Zahl der Raubüberfälle ist in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr 2024 wurden 745 Raubüberfälle weniger registriert, wie aus einer Antwort der Landesregierung auf eine AfD-Anfrage hervorgeht. Damit sank die Zahl dieser Straftaten um 6,4 Prozent auf 10.950 Fälle.
Deutlich stärker sank die Zahl der Raubüberfälle im öffentlichen Raum – dabei handelt es sich in der Regel um Straßenraub. Hier wurde ein Rückgang um 39 Prozent auf 2.360 Fälle verzeichnet. Die im Zusammenhang mit Raubüberfällen 2025 ermittelten Verdächtigen waren in der Regel Deutsche (4.230 Fälle), gefolgt von Syrern (670) und Türken (280).
Die AfD-Fraktion im Landtag hatte zudem nach den Vornamen der deutschen Tatverdächtigen der Raubüberfälle gefragt. Die häufigsten Vornamen waren 2025 demnach Leon (49), Alexander (45), Kevin (39), Dennis (37) und Christian (35). Nach den Vornamen der ausländischen Tatverdächtigen hatte die Fraktion nicht gefragt.