Panorama

Xpeng bringt mit dem L03 Hightech ins Volumensegment

Bislang haben sie es mit Klasse versucht. Doch jetzt will Xpeng Masse machen und bringt dafür das Einstiegsmodell L03. Nur weil sich mit dem SUV der Preis halbiert, mangelt es nicht an Hightech.

17.07.2026

Das Elektro-SUV L03 soll laut Hersteller mit überdurchschnittlichen Ladeleistungen punkten.Xpeng Motors/dpa-tmn

Das Elektro-SUV L03 soll laut Hersteller mit überdurchschnittlichen Ladeleistungen punkten.Xpeng Motors/dpa-tmn

© Xpeng Motors/dpa-tmn

Xpeng will nach unten wachsen und erweitert seine Modellpalette dafür im Herbst um den handlichen L03. Das L03 tritt mit einer Länge von 4,65 Metern gegen Bestseller wie VW ID.4, Renault Mégane oder Skoda Enyaq an. Es soll zu Preisen ab 35.600 Euro starten, teilte der Hersteller bei der Premiere in München mit.

Dafür gibt den aufgebockten Fünftürer mit der schrägen Kehrseite in der Basisversion mit 180 kW/245 PS starkem Heckantrieb und einem 58 kWh großen Akku für bis zu 450 Kilometer Normreichweite. Alternativ baut Xpeng eine Batterie mit 71 kWh ein, die im besten Fall für 520 Kilometer reicht. Für engagierte Fahrer gibt es beide Versionen auch mit Allradantrieb, zwei Motoren und einer Systemleistung von 285 kW/388 PS. 

Schnelle Ladungen sollen möglich sein - schon im Basismodell

Obwohl das Einstiegsmodell im Gegensatz zu den anderen Xpeng-Baureihen nur eine 400-Volt-Architektur nutzt, bietet es dem Hersteller zufolge überdurchschnittliche Ladeleistungen: An der Gleichstromsäule liegen demnach bis zu 236 kW an. Damit soll selbst der große Akku den Sprung von 20 auf 80 Prozent in 18 Minuten schaffen.

Und nicht nur beim Antrieb möchte der Hersteller vorn mitfahren, sondern auch bei der Assistenz. Das Topmodell ist mit einem Autopiloten für Level 2+ ausgestattet. Wenn Brüssel wie erwartet seinen Segen gibt, wird der Fahrer damit im Stadtverkehr wie auf der Autobahn zum Passagier und greift nur noch pro Forma ins Lenkrad.