Wohin mit alten Druckpatronen und Briefen?
Fehldrucke, leere Kartons, alte Aktenordner: Im Büroalltag fällt viel Abfall an. Mülltrennen lohnt sich. So geht’s.
Auch Druckerpatronen können recycelt werden: Viele Hersteller, Händler oder Wertstoffhöfe nehmen Patronen und Toner zurück.Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Leere Druckerpatronen und Tonerkartuschen sollten nicht im Restmüll landen, denn es geht auch nachhaltiger: Häufig nehmen sie Hersteller, Händler oder kommunale Wertstoffhöfe entgegen - so können sie fachgerecht aufbereitet, sprich: wiederverwendet oder recycelt werden, schreibt die Initiative „Mülltrennung wirkt“
Das ist nur ein Beispiel von vielen, warum es sinnvoll ist, Müll im Büroalltag richtig zu entsorgen. Denn wer Abfälle korrekt trennt, kann der Initiative zufolge Rohstoffe im Kreislauf halten und so helfen, wertvolle Ressourcen zu schonen und Umweltbelastungen zu minimieren.
Altpapier - was darf rein?
Beim Altpapier lohnt sich das Sammeln und Recycling ganz besonders. Denn es kann laut der Initiative bis zu 25-mal wiederverwertet werden.
Alles aus Papier und Pappe, etwa Briefe, Kartons, Pappschachteln und Verpackungen, darf ins Altpapier. Genauso kann man vollgeschriebene Notizzettel, Hefte und Blöcke ohne Kunststoffeinband in die Papiertonne werfen, ebenso Kalender ohne Metall- oder Kunststoffspiralen, Fehldrucke, altes Druckerpapier sowie Prospekte, Magazine, Broschüren und Zeitungen.
Altpapier - was darf nicht rein?
Nicht ins Altpapier gehören Thermopapiere wie etwa Kassenzettel sowie Papiertaschentücher, Produkte mit Adressaufklebern und Etiketten. Auch geleimte Papiere, Pappen und Klebezettel müssen in den Restmüll.
Alte Aktenordner dürfen zwar in den Restmüll. Wer nachhaltig handeln und sich die Mühe machen will, trennt die Materialien aber besser voneinander. Dann kann die Pappe ins Altpapier. Metallbügel und Hebelmechanik sowie Kunststoffteile, etwa Grifflochverstärkungen oder Kantenschutz, kommen in die Wertstofftonne. In manchen Regionen kann man ausgediente Aktenordner im Ganzen zum Wertstoffhof bringen.
Wohin mit alten Tuben und Klebestiften?
Tuben und Drehstifte aus Aluminium oder Kunststoff, etwa für Kleber oder Farben gehören, in die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack. Am besten wirft man die Deckel getrennt von den übrigen Verpackungen hinein. So können Sortieranlagen die verschiedenen Materialien leichter erkennen und alles kann besser recycelt werden.
Auch Luftpolsterfolie oder Schaumstoff aus Verpackungen müssen dort entsorgt werden. Genauso wie Folien oder Kunststoffverpackungen. In die Gelbe Tonne oder den Gelben Sack dürfen grundsätzlich alle gebrauchten Verpackungen, die nicht aus Papier, Pappe, Karton oder Glas bestehen.
Wohin gehören alte Akkus und Elektrogeräte?
Leere Batterien und Akkus darf man keinesfalls im Restmüll entsorgen - Brandgefahr. Sie gehören in die dafür vorgesehenen Sammelstellen im Handel oder auf Wertstoffhöfen.
Kaputte Elektrogeräte und elektronisches Zubehör, wie Monitor, Ladekabel, Netzteil, Tastatur oder LED-Leuchten, müssen wiederum als Elektroschrott entsorgt werden. Denn sie enthalten teils gesundheits- oder umweltschädliche Stoffe, aber eben auch wertvolle Rohstoffe. Sie kann man bei Recyclinghöfen oder auch im Elektrofachhandel abgeben.