Wird aus dem Renault Bridger der kleine Bruder des Duster?
Er sieht aus wie ein Land Rover Defender und ist kaum größer als der Suzuki Jimny: Mit dem Bridger schürt Renault die Abenteuerlust der Großstädter – und die Hoffnung auf ein kleines SUV für Dacia.
SUV-Studie: Der Bridger Concept von Renault ist nach Herstellerangaben für Verbrenner genauso gerüstet wie für Hybrid- oder Elektroantrieb.Renault/dpa-tmn
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Softe SUV gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, doch hart gesottene Geländewagen sind rar geworden. Doch bald gibt es womöglich einen weiteren Charakterdarsteller für die Buckelpiste. Denn Renault hat jetzt das Bridger Concept vorgestellt, das sich der Form nach irgendwo zwischen Mercedes G-Klasse und Land Rover Defender einsortiert.
Beim Format allerdings backen die Franzosen kleine Brötchen und beschränken sich auf weniger als vier Meter, teilt der Hersteller mit. Wegen des aufrechten Aufbaus soll der Viertürer aber trotzdem fünf Plätze und über 400 Liter Kofferraum haben, so der Hersteller weiter.
Zwar ist von Allradantrieb trotz des abenteuerlustigen Aufbaus keine Rede, doch will sich Renault zumindest bei der Quelle der Kraft alle Optionen offen halten. Der Bridger ist nach Herstellerangaben für Verbrenner genauso gerüstet wie für Hybrid- oder Elektroantrieb.
Wohin könnte die Studie führen?
Offiziell ist das SUV erst mal nur eine Studie. Aber als Konkurrent für Modelle wie den Suzuki Jimny oder den Kia Seltos soll er noch vor Ende des nächsten Jahres in Serie gehen, bestätigen die Franzosen. Allerdings zunächst erst mal in Indien, wo sich Renault große Wachstumschancen ausrechnet. Weitere Märkte sind allerdings bereits geplant und spätestens als kleiner Bruder des Dacia Duster würde der Bridger auch gut nach Europa passen.