Panorama

Wie teuer das Rauchen in Wohnungen wird

Teer und Nikotin verursachen Schäden, die einiges kosten, wenn man sie beheben will. Was das für Eigentümer und Mieter bedeutet.

13.04.2026

Schadstoffe in den Wänden: Nikotin und Teer aus dem Zigarettenrauch dringen tief in poröse Materialien wie Tapeten, Putz und Holz ein.Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Schadstoffe in den Wänden: Nikotin und Teer aus dem Zigarettenrauch dringen tief in poröse Materialien wie Tapeten, Putz und Holz ein.Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa/dpa-tmn

Rauchen in Innenräumen verschlechtert den Zustand und den Wert von Immobilien. Denn Nikotin, Teer und weitere Schadstoffe lagern sich auf Oberflächen, in Textilien und auch in Baustoffen ab. Wenn es feucht oder warm ist, können sie sogar nach intensiver Reinigung wiederkommen. Darauf weist der Immobilienverband Deutschland (IVD) hin. 

Was bedeutet das für Eigentümer?

Wollen Eigentümer solch einen Schaden beheben, müssen sie renovieren oder aufwendig sanieren - je nachdem, wie viel in Wohnung oder Haus geraucht wurde. Nach Schätzung des Verbandes können für das Sanieren einer 80-Quadratmeter-Wohnung schnell einige Tausend Euro zusammenkommen, wenn dort über längere Zeit stark geraucht wurde. Das sollte man auch beim Kauf einer betroffenen Immobilie bedenken.

Was bedeutet das für Mieter?

Vermieter können Mietern das Rauchen in der Wohnung in der Regel nicht generell verbieten. Laut Rechtssprechung zählt das Rauchen grundsätzlich zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietsache. 

Allerdings ist laut dem IVD die Intensität entscheidend. So könnten bei übermäßigem Rauchen und entsprechenden Schäden unter Umständen Schadensersatzansprüche des Vermieters gegen den Mieter bestehen.