Panorama

Weniger Taschendiebstähle in NRW – Rückgang um 11 Prozent

In NRW sind im vergangenen Jahr 11 Prozent weniger Taschendiebstähle registriert worden. Das heißeste Pflaster ist eine Straße in Köln.

08.04.2026

Am häufigsten schlugen Taschendiebe in Köln (5.273 Fälle) und Düsseldorf (4.540) zu. (Symbolbild)Andreas Arnold/dpa

Am häufigsten schlugen Taschendiebe in Köln (5.273 Fälle) und Düsseldorf (4.540) zu. (Symbolbild)Andreas Arnold/dpa

© Andreas Arnold/dpa

Die Zahl der Taschendiebstähle ist in Nordrhein-Westfalen deutlich gesunken. Die Diebe schlugen im vergangenen Jahr 35.300 Mal zu, nach 39.800 Fällen im Jahr 2024, teilte das NRW-Innenministerium auf eine AfD-Anfrage mit. Das entsprach einem Rückgang um 11,1 Prozent. 

Bei den Straßen und Plätzen mit den meisten registrierten Taschendiebstählen gab es einen Wechsel: Die Trankgasse in Köln rangiert nun als heißestes Pflaster in NRW auf Platz Eins (498 Fälle) knapp vor dem Bahnhofsvorplatz in Düsseldorf (496). Im vergangenen Jahr war es den Angaben zufolge umgekehrt. 

Taschendiebe lieben Menschenmengen

Auf Platz Drei folgte 2025 unverändert die Düsseldorfer Schadowstraße, die stark frequentierte Einkaufsstraße in der Landeshauptstadt. Auf Platz Vier rangiert der Kölner Neumarkt, gefolgt von der Bolkerstraße in der Düsseldorfer Altstadt. Auf Platz Sechs liegt der Dortmunder Westenhellweg, dann die Duisburger Königsstraße. 

Am häufigsten schlugen Taschendiebe in Köln (5.273 Fälle) und Düsseldorf (4.540) zu. Mit weitem Abstand und weniger als halb so viel Fällen wie Düsseldorf folgt Dortmund (2.174) an dritter Stelle.

Die meisten Verdächtigen für Taschendiebstähle sind den Angaben zufolge Deutsche, gefolgt von Algeriern, Rumänen, Bosniern, Bulgaren und Marokkanern.