Panorama

Warmes Wasser: Wie Sie beim Duschen Energie sparen können

Einen Sparduschkopf anzuschaffen, kann sich schnell lohnen. Wer einen Durchlauferhitzer hat, sollte am besten aber erst mal den in Augenschein nehmen. Warum?

30.10.2026

Ein Sparduschkopf senkt den Wasserverbrauch, in dem er Luft ins Wasser mischt. Er kann so den Durchfluss etwa halbieren.Philipp von Ditfurth/dpa/dpa-tmn

Ein Sparduschkopf senkt den Wasserverbrauch, in dem er Luft ins Wasser mischt. Er kann so den Durchfluss etwa halbieren.Philipp von Ditfurth/dpa/dpa-tmn

© Philipp von Ditfurth/dpa/dpa-tmn

Macht ohne warmes Wasser wenig Freude: Duschen, baden, Teller waschen. Doch damit das Wasser warm wird, wird viel Energie gebraucht. Laut der Verbraucherzentrale Brandenburg macht das in privaten Haushalten durchschnittlich 14 bis 15 Prozent des Energieverbrauchs aus. Wer hier sparen will, kann, klar: kürzer Duschen und weniger oft baden. Manchmal helfen aber auch ein paar Neuanschaffungen beim Sparen - etwa die eines Sparduschkopfs.

Der mischt Luft unters Wasser und kann den Verbraucherschützern zufolge den Wasserverbrauch beim Duschen so um die Hälfte reduzieren: Standard-Duschköpfe schütten demnach 12 bis 15 Liter pro Minute aus, gute Sparduschköpfe nur sechs bis acht Liter. 

Und das lohnt sich wegen der geringen Anschaffungskosten der Duschköpfe in der Regel schnell. „Eine moderne Brause kostet etwa 20 Euro und kann die Warmwasserkosten um bis zu 300 Euro pro Jahr senken“, so Joshua Jahn von der Verbraucherzentrale Brandenburg. Achten Sie beim Kauf eines neuen Duschkopfs also darauf, dass der einen Wasserdurchfluss von weniger als neun Litern pro Minute hat.

Den Durchlauferhitzer ersetzen

Gut zu wissen: Hydraulische Durchlauferhitzer benötigen den Verbraucherzentralen zufolge eine Mindestmenge von mehreren Litern Wasserdurchfluss pro Minute an der Duscharmatur, um sich einzuschalten. Wer einen solchen zu Hause hat, kann Sparduschköpfe deshalb oft nicht oder zumindest nicht gut nutzen. 

Für Eigenheimbesitzer kann sich dann die Anschaffung eines neuen elektronisch geregelten Geräts langfristig auszahlen: Elektronische Durchlauferhitzer benötigen weniger Wasser als ältere hydraulische Geräte und sie verbrauchen den Verbraucherzentralen zufolge zehn bis 20 Prozent weniger Strom.

Sie wissen nicht, was für einen Durchlauferhitzer Sie zu Hause habe? Dann achten Sie am besten einmal auf dessen Schaltgeräusch. Ist das besonders laut, spricht das für einen hydraulischen Durchlauferhitzer. Gleiches gilt, wenn das Wasser erst bei einer stärkeren Durchflussmenge erhitzt wird oder lauwarmes Wasser erst dann heißer wird, wenn man den Wasserdurchfluss etwas drosselt. Hydraulischen Durchlauferhitzer haben außerdem meist nur zwei Schaltstufen. 

Sie können natürlich auch die Produktbezeichnung auf dem Typenschild heranziehen oder beim Hersteller nachfragen.