Panorama

Waldbrand im Hürtgenwald: Lage hat sich weiter entspannt

Drohnen mit Infrarotkameras überwachen jetzt die Glutnester. Wie der Regen und das Engagement von 400 Einsatzkräften die Gefahr im Eifelwald eindämmen.

17.08.2026

Die Lage im Hürtgenwald hat sich nach Angaben des Kreises Düren weiter entspannt. (Archivbild)Christian Knieps/dpa

Die Lage im Hürtgenwald hat sich nach Angaben des Kreises Düren weiter entspannt. (Archivbild)Christian Knieps/dpa

© Christian Knieps/dpa

Nach dem Waldbrand im Hürtgenwald in der Eifel hat sich die Lage weiter entspannt. Dies teilte der Kreis Düren mit. Die Löscharbeiten hätten ihre Wirkung gezeigt. Auch Regen habe geholfen. „Petrus ist ein guter Feuerwehrmann“, erklärte Landrat Ralf Nolten laut der Mitteilung. 

Derzeit sind noch rund 400 Einsatzkräfte vor Ort. Die Anzahl werde jedoch immer weiter reduziert. „Auch die Löscharbeiten durch Lösch-Hubschrauber sind nicht mehr nötig“, hieß es weiter. Offene Flammen gebe es keine mehr, nur Glutnester seien nach wie vor vorhanden. Die Löscharbeiten würden fortgesetzt.

Das Gebiet rund um den Brandherd werde nun genauestens beobachtet. Dazu würden Drohnen eingesetzt, die auch über Infrarotkameras verfügten.

Etwa 300 Hektar Wald sind von dem Brand betroffen. Aus Sicherheitsgründen hatten rund 1.800 Bewohnerinnen und Bewohner des Ortsteils Gey zeitweise ihre Häuser verlassen müssen. Die Flammen waren bis auf 250 Meter an Grundstücke herangerückt. Zeitweise kämpften 1.800 Einsatzkräfte gegen die Flammen. Auch zahlreiche Hubschrauber waren im Einsatz.