Panorama

Vermeintliche Bedrohungslage legt Züge in Münster lahm

Ein Polizeieinsatz wegen einer vermeintlichen Bedrohung in einem Zug hat den Bahnverkehr in Münster gestoppt. Hinweise auf eine echte Gefahr gab es laut Polizei nicht.

30.06.2026

Der Hauptbahnhof von Münster war wegen eines großen Polizeieinsatzes zeitweise gesperrt. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

Der Hauptbahnhof von Münster war wegen eines großen Polizeieinsatzes zeitweise gesperrt. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa

Ein Polizeieinsatz wegen einer vermeintlichen Bedrohungslage in einem Zug hat den Bahnverkehr rund um Münster zeitweise lahmgelegt. Letztlich habe die Polizei aber keine Hinweise gefunden, dass in dem Zug aus Essen tatsächlich eine Gefahr bestanden habe, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Ein Mann habe bei der Polizei angerufen und behauptet, er sitze mit einer Bombe in dem Regionalexpress aus Essen nach Münster. Der Zug sei dann in den Hauptbahnhof Münster geleitet und dort von vielen Einsatzkräften durchsucht worden. Allerdings sei keine Person gefunden worden, auf die die Beschreibung gepasst hätte. „Vermutlich hat es diese Bedrohungslage nicht gegeben“, sagte der Polizeisprecher. Die knapp 50 Reisenden hätten von dem vermeintlichen Vorfall überhaupt nichts mitbekommen.

Der Hauptbahnhof Münster wurde für den Einsatz vorübergehend gesperrt. Mehr als zehn Linien im Regionalverkehr sowie mehrere Fernzüge waren betroffen. Nachdem die Polizei Entwarnung gegeben hatte, konnten Züge den Bahnhof wieder anfahren. Allerdings gab es noch hohe Verspätungen, teilte die Bahn mit.