Tiefs bringen Sturm - Gipfel und Norden besonders betroffen
Jetzt dreht der Herbst richtig auf: Die ersten Herbststürme ziehen übers Land - sogar mit Orkanböen ist zu rechnen.
„Von Westen zieht bis Sonntag ein weiteres Sturmtief zum Nordteil der Nordsee.“Volker Bartels/dpa
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Deutschland stehen stürmische Tage bevor. Besonders starker Wind wird an der Nordsee erwartet, am Sonntag muss dort mit Böen bis zu 100 Kilometern pro Stunde gerechnet werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) vorhersagt. Es bestehe die Gefahr eines schweren Sturms, einzelne orkanartige Böen seien nicht ausgeschlossen.
Schon heute können Sturmböen im Westen Deutschlands ab dem Nachmittag bis zu 90 km/h erreichen, in exponierten Lagen kann der Wind orkanartig werden. Für den Brocken im Harz hat der DWD eine Unwetterwarnung herausgegeben.
Die Nacht auf Samstag werde vor allem im Norden und der Mitte windig bis stürmisch, sagt DWD-Meteorologe Thore Hansen. Tagsüber schwächt sich der Wind am Samstag ab - um später wieder zuzunehmen.
Denn unterwegs sind gleich mehrere Tiefs: „Von Westen zieht bis Sonntag ein weiteres Sturmtief zum Nordteil der Nordsee“, sagte Hansen.
Kräftiger Regen in der Nacht auf Sonntag
Folge ist in der Nacht auf Sonntag neben im Westen und Nordwesten stürmisch auffrischendem Südwind kräftiger Regen. „Der Sonntag ist dann, abgesehen vom Südosten, ein windiger bis stürmischer Tag.“
Der Regen kann laut DWD bis zum Sonntagvormittag teils „unwetterartige Mengen“ erreiche. Auch die erwarteten Temperaturen sind bei einstelligen Werten bis maximal 16 Grad herbstlich-ungemütlich.
Bis zu 150 km/h auf dem Brocken, orkanartige Böen im Westen: Das Wochenende wird ungemütlich.Julian Stratenschulte/dpa
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