Panorama

Stricken und Gärtnern: Handarbeitsmesse „Creativa“ am Start

Die europäische Kreativmesse hat wieder für Handarbeitsfans geöffnet. Diesmal gibt es auch Tipps und Kniffe für Gartengestaltung und Floristik. Was macht Do-it-yourself in digitalen Zeiten reizvoll?

25.03.2026

In diesem Jahr werden rund 65.000 Besucherinnen und Besucher in den Dortmunder Messehallen erwartet. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

In diesem Jahr werden rund 65.000 Besucherinnen und Besucher in den Dortmunder Messehallen erwartet. (Archivbild)Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Handarbeitsfans können sich mit kreativen Anregungen, Tricks und Tipps rund ums Stricken, Häkeln, Nähen, Filzen oder Plotten bei der gestarteten Publikumsmesse „Creativa“ in Dortmund eindecken. Die laut Veranstalter europaweit größte Kreativmesse rückt seit Mittwoch diesmal auch Gartengestaltung und Floristik in den Fokus. Als roter Faden zieht sich das Thema Achtsamkeit durch das Angebot der kreativen Branche.

Was macht das Do-it-yourself so reizvoll?

In digitalen Zeiten stehen Spaß und Entspannung im Vordergrund bei den Handarbeitsfans sowie der Wunsch, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen, wie der Verband Initiative Handarbeit schilderte. Die Handarbeitsbranche bewege sich aktuell in einem Spannungsfeld zwischen hoher Nachfrage und einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld auch mit hohen Energie- und Rohstoffpreisen. 

Beim Umsatz mit Strick- und Häkelgarnen gebe es ein Plus - auch, weil zunehmend jüngere Leute die Handarbeit für sich entdecken, betonte der Branchenverband. Angesagt sei dabei vielfach gemeinsames Handarbeiten in Cafés, Workshops oder auch Strickkinos. 

Was gibt es in Dortmund?

Rund 420 Aussteller zeigen den erwarteten etwa 65.000 Besucherinnen und Besuchern an fünf Messetagen ihre neuen Produkte, Techniken und Materialien. Es gibt laut Messe ein größeres Rahmenprogramm auch mit vielen Mitmach-Events. Expertinnen und Experten stehen für Anleitungen parat oder sind in Talkrunden vertreten. Als neuer Trend aus Fernost sollen Furoshiki vorgestellt werden - kunstvoll gestaltete Tragetücher, die in Japan eine jahrhundertelange Tradition haben.