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Squishys: Wie gefährlich ist das Trend-Spielzeug?

Sie sind quietschbunt und liegen weich in der Hand: Kinder lieben die Mini-Toys - benutzen Squishys aber nicht nur zum Kneten und Knautschen. Das kann Gesundheitsrisiken bergen. Muss es aber nicht.

02.11.2026

Squishys sind nicht nur bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Auch Erwachsene nutzen sie am Schreibtisch, beim Lernen oder unterwegs.Bettina Lüke/dpa-tmn

Squishys sind nicht nur bei Kindern und Jugendlichen beliebt. Auch Erwachsene nutzen sie am Schreibtisch, beim Lernen oder unterwegs.Bettina Lüke/dpa-tmn

© Bettina Lüke/dpa-tmn

Sie sehen aus wie Butterstücke, Delfine oder Glitzerklopse, lassen sich zusammendrücken und sollen für Entspannung sorgen: Doch Squishy-Spielzeuge können je nach Material und Füllung gesundheitliche Risiken bergen, so das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unter Verweis auf das europäische Schnellwarnsystem für gefährliche Non-Food-Produkte, Safety Gate.

Die gute Nachricht: Das gilt nicht pauschal für alle Squishys. Die möglichen Risiken unterschieden sich je nach Produkt. So sei ein auffälliger Geruch allein kein Beleg für eine Gesundheitsgefahr, erklärt das BfR. 

Bei einzelnen Produkten seien aber bei Untersuchungen unter anderem krebserregende Stoffe oder eine erhöhte Keimbelastung festgestellt worden.

Darauf sollten Eltern bei Squishys achten

Beim Kauf empfiehlt das BfR: Prüfen Sie, ob die Adresse eines verantwortlichen Herstellers oder Importeurs aus der EU auf der Verpackung steht - sonst sei niemand für die Sicherheit des Spielzeugs verantwortlich zu machen.

Achten Sie außerdem auf Altersangaben, Sicherheitshinweise und Kennzeichnungen, etwa das CE-Zeichen. Fehlt dieses, könne das ein Warnhinweis sein, ein vorhandenes Siegel sei „aber keine Garantie für ein sicheres Produkt“.

Manche Quetsch-Spielzeuge, etwa an gefüllte Teigtaschen erinnernde Dumplings, enthalten unter der elastischen Hülle Flüssigkeiten, Gele, Wasserperlen oder Sand. Solche Wasserperlen könnten verschluckt werden; bei kleinen Kindern bestehe zudem Erstickungsgefahr. 

Vorsicht sei auch bei beschädigten Spielzeugen geboten, teilt die Behörde mit. Reißt die Hülle, können Füllungen austreten. Generell sollten Kinder die Spielzeuge nicht in den Mund nehmen.

Warnung vor Social-Media-Trend

Ebenfalls keine gute Idee: Squishys erhitzen, wie es ein aktueller Social-Media-Trend („Squishy Microwave Challenge“) nahelege. Die Hülle könne platzen und die heiße Füllung austreten, erklärt das BfR und warnt vor schweren Verbrennungen. Laut Stiftung Warentest hatten sich mehrere Menschen Medienberichten zufolge durch platzende Squishys verletzt. 

In den vergangenen Monaten riefen mehrere Händler mit Sand gefüllte Knautsch-Toys zurück, da der verwendete Sand Asbestspuren enthalten könnte. Die Stiftung Warentest riet darum von deren Kauf vorsorglich ab, da von außen nicht zu erkennen sei, ob es sich bei der Füllung um sauberen Quarzsand handle oder um Material aus einer unklaren Quelle, das Asbest enthalten könnte. Das Risiko durch Asbest in sandgefüllten Spielzeugen sei allerdings bei üblichem Gebrauch vernachlässigbar, so das BfR.

Squishy-Spielzeuge sollen helfen, Stress oder innere Unruhe abzubauen.Bettina Lüke/dpa-tmn

Squishy-Spielzeuge sollen helfen, Stress oder innere Unruhe abzubauen.Bettina Lüke/dpa-tmn

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