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So trainiert man das Gleichgewicht (und nebenbei den Rücken)

Stehen Sie auf einem Bein, werden Sie schnell zum Wackelkandidaten? Sehen Sie es doch mal so: Dieser Balanceakt trainiert so einiges in Ihrem Körper. Was genau - und zu welchen Übungen Experten raten.

31.07.2026

Das Stehen auf einem SUP-Board fordert Muskeln in Rumpf, Beinen und Füßen.picture alliance/dpa

Das Stehen auf einem SUP-Board fordert Muskeln in Rumpf, Beinen und Füßen.picture alliance/dpa

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Wenn wir auf einem wackeligen Untergrund oder nur auf einem Bein stehen, zwingen wir verschiedene Körperbereiche zur Teamarbeit. Das große Ziel: bloß nicht umfallen. Dafür muss der Körper binnen Millisekunden die richtigen Ausgleichsbewegungen finden. Gleichgewichtssinn, Augen, Gehirn, verschiedene Muskeln und Gelenke - sie alle mischen dabei mit. 

Die Balance immer mal wieder gezielt zu trainieren, ist eine gute Idee. Denn das stärkt unter anderem die Tiefenmuskulatur rund um die Wirbelsäule, der wir sonst meist nicht so viel Aufmerksamkeit schenken, so die Aktion Gesunder Rücken (AGR). Gleichgewichtstraining hilft somit dabei, Rücken und Rumpf zu stärken - und lässt uns mit mehr Stabilität und einem geringeren Sturzrisiko durchs Leben gehen. 

SUP-Board und Seiltänzer: Was die Balance stärkt

Aber wie? Die Rücken-Experten der AGR liefern diese Ideen: 

  • Auf dem SUP- oder Surfboard: Sobald wir auf einem Board im Wasser stehen, muss der Körper Ausgleichsbewegungen vornehmen. Besonders gefordert werden dabei die Muskeln in Rumpf, Beinen und Füßen. 
  • Ein Balancekissen nutzen: Auch diese luftgefüllten Kissen bieten den entscheidenden Trainingsreiz - einen instabilen Untergrund. Eine Übung: für 30 Sekunden darauf auf einem Bein stehen und dabei mit seitlich ausgestreckten Armen den Oberkörper langsam nach links und rechts drehen. Auch Kniebeugen auf dem Balancekissen trainieren das Gleichgewicht. 
  • Ganz ohne Hilfsmittel kommt die Seiltänzer-Übung aus: Dafür stellt man die Füße direkt voreinander - die Ferse des vorderen Fußes berühren die Zehen des hinteren. In dieser durchaus wackeligen Position hält man nun das Gleichgewicht so lange wie möglich. 

Wer sich bei den Übungen noch mehr herausfordern will, muss nur eine Kleinigkeit verändern - und zwar: die Augen schließen. Fällt die Orientierung durch den Sehsinn weg, wird jede Gleichgewichtsübung noch schwerer.