Panorama

Rund 10.000 Menschen in Düsseldorfer Altstadt kontrolliert

In der Altstadt gilt ein Waffenverbot. Um mögliche Verstöße aufzudecken, ist die Polizei die Nacht über im Einsatz. Unterstützung bekommt sie vom Innenminister.

01.08.2026

Reul hat die Kontrollen der Polizei in der Düsseldorfer Altstadt begleitet.Christoph Reichwein/dpa

Reul hat die Kontrollen der Polizei in der Düsseldorfer Altstadt begleitet.Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Bei einer großangelegten Aktion gegen Gewaltkriminalität in der Düsseldorfer Altstadt hat die Polizei nach eigenen Angaben mehr als 10.000 Personen kontrolliert. Dabei seien sieben Messer, zwei Schlagringe, ein Schlagstock und zwei Pfeffersprays sichergestellt worden. Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) war bei der Kontrolle in der Waffenverbotszone dabei.

„Die klare Botschaft ist: Waffen haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen“, sagte Reul. „Mit konsequenten Kontrollen schützen wir Leben und stärken das Sicherheitsgefühl. Jedes verhinderte Messer in der Altstadt ist ein Gewinn für die Sicherheit.“

Durchsuchung in Zelten

Ziel der Kontrollen sei es gewesen, möglichen Straftaten - insbesondere mit Messern - im Vorfeld entschieden entgegenzuwirken, teilte die Polizei mit. Von Freitagabend bis zum frühen Morgen hätten Beamte Menschen angesprochen, abgetastet und Taschen kontrolliert. Bei Verdachtsfällen seien Personen in extra aufgebauten Zelten genauer durchsucht worden. 

„Jede Waffe, die nicht in die Altstadt gelangt, macht das Feiern sicherer“, sagte Einsatzleiter Robin Schmidt. Die Polizei werde auch künftig die Einhaltung der Waffenverbote kontrollieren und bei Verstößen einschreiten.

„Jede Waffe, die nicht in die Altstadt gelangt, macht das Feiern sicherer“, sagt der Einsatzleiter.Christoph Reichwein/dpa

„Jede Waffe, die nicht in die Altstadt gelangt, macht das Feiern sicherer“, sagt der Einsatzleiter.Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa

Mehr als 10.000 Personen wurden kontrolliert.Christoph Reichwein/dpa

Mehr als 10.000 Personen wurden kontrolliert.Christoph Reichwein/dpa

© Christoph Reichwein/dpa