Panorama

Rückreisewelle – Wann und wo es eng wird am Ferienende

Die ersten Ferienwochenenden waren von Baustellen und Sturmschäden geprägt. Zum Ferienende erwartet der ADAC eine entspanntere Rückfahrt – doch der November bringt neue Staurisiken.

28.10.2026

Zum Ferienende kann es voll werden auf den Straßen. (Symbolbild)Rolf Vennenbernd/dpa

Zum Ferienende kann es voll werden auf den Straßen. (Symbolbild)Rolf Vennenbernd/dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa

Zum Ende der zweiwöchigen Herbstferien für 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler wird am kommenden Wochenende eine Rückreisewelle erwartet. 

Wann ist die Staugefahr am größten?

Besonders am Freitag (30. Oktober) wird es auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen voll, schätzt der ADAC Nordrhein. Dann treffen Rückreisende auf den Berufsverkehr. Am Samstag (31. Oktober) erwartet der ADAC am Vormittag den meisten Reiseverkehr. Mit einem Verkehrschaos durch den Ferienverkehr sei aber nicht zu rechnen, unterstrich ein Sprecher. Das zeigten die Staudaten der vergangenen Jahre für den letzten Samstag und Sonntag der Herbstferien. 

Wo muss mit Zeitverlust gerechnet werden?

Auch am Wochenende ist mit Staus an Engpässen zu rechnen, gerade auf den Routen aus den Niederlanden und von der Nordsee zurück, erläuterte der Sprecher. Dabei nannte er als Beispiele die Autobahnen A1, A3 und A40.

Wo entschärft sich die Situation?

Der ADAC geht davon aus, dass Autofahrer am letzten Ferienwochenende deutlich entspannter ans Ziel kommen als an den ersten beiden Ferienwochenenden. Denn da hatten Vollsperrungen aufgrund von Baustellen und Sturmschäden für Einschränkungen gesorgt, wie der Sprecher sagte. 

Den Angaben zufolge hatten Sperrungen auf Abschnitten der A3, A40 und A43 zur Folge, dass auf den Ausweichrouten lange Staus entstanden. Das betraf sowohl Autobahnen als auch Innenstädte. Sturmschäden sorgten am zweiten Wochenende für zeitweise Sperrungen etwa auf der A1 und der A57. 

Der ADAC verweist darauf, dass die Sperrung der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf, Duisburg und Oberhausen/Essen am Freitagabend (30. Oktober) ende. Danach müssten weniger Reisende auf das Auto ausweichen.

Wie geht es nach dem Sonntag weiter?

Mit dem November beginne der Staumonat Nummer 1 in Nordrhein-Westfalen. Viele Pendler stiegen im Herbst wieder auf das Auto um. Der ADAC-Sprecher verwies darauf, dass bei den meisten Berufstätigen der Jahresurlaub aufgebraucht sei. Hinzu kämen Baustellen, Autobahnsperrungen und Einschränkungen im Bahnverkehr. Auch müsse zum Monatsende mit wetterbedingten Einschränkungen wie Sturm, Nebel oder je nach Wetterlage Glätte gerechnet werden.