Panorama

„Öko-Test“: Tiefgekühltes Buttergemüse meist „sehr gut“

Wenig Zeit, aber etwas Gemüse soll ins Essen? Tiefgekühltes Buttergemüse bietet einen guten Mix und ist schnell zubereitet. Aber was steckt drin - und was vielleicht nicht? Ein Test gibt Aufschluss.

24.04.2026

18 Testpackungen Buttergemüse hat die Zeitschrift „Öko-Test“ untersucht. Fazit: 16 der Gemüse-Mischungen sind „sehr gut“.Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn

18 Testpackungen Buttergemüse hat die Zeitschrift „Öko-Test“ untersucht. Fazit: 16 der Gemüse-Mischungen sind „sehr gut“.Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn

© Sina Schuldt/dpa/dpa-tmn

Erbsen, Karotten, Blumenkohl, Mais - das findet sich klassisch im Buttergemüse. Dazu natürlich Butter, außerdem Stärke, Salz, Gewürze, Kräuter, manchmal auch Zucker. 18 Testpackungen zu Preisen zwischen 1,09 und 2,59 Euro für 300 Gramm hat die Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 5/2026) ins Visier genommen - das Ergebnis kann sich sehen lassen: 16 der Gemüse-Mischungen sind „sehr gut“.

Das sind die Pluspunkte:

  • Weil Buttergemüse laut Lebensmittelrecht schon als Teilfertiggericht gilt, dürften theoretisch Aromastoffe und Geschmacksverstärker drin sein - das war bei den Testpackungen aber nicht der Fall.
  • Die Salz- und Zuckergehalte der Gemüsemischungen blieben im Rahmen.
  • Die Buttermengen waren korrekt angegeben.
  • In keiner Packung war verkeimtes Gemüse.
  • Ein Großteil der Nährstoffe bleibt erhalten. Dafür sorgt ein Schockfrosten kurz nach der Ernte. Auch wenn die einzelnen Gemüsesorten aus verschiedenen Ländern stammen, werden sie erst nach dem Tiefkühlen vor Ort in einem zentralen Werk gemischt und abgefüllt. 

Teilweise Pestizidspuren

Bei zwei Produkten gab es allerdings Punktabzug. Der Grund: Hier fand das Labor jeweils zwei Pestizid-Spuren. Völlig frei von Pestiziden waren alle sieben getesteten Bio-Produkte und auch fünf konventionelle. Die anderen vier enthielten jeweils ein Pestizid in Spuren.