Panorama

Nicht jeder Käse in Salzlake ist ein echter Feta

Im Kühlregal sehen viele weiße Käsesorten gleich aus. Was echten Feta von anderen Sorten unterscheidet, worauf Verbraucher beim Kauf achten sollten und ein passendes Rezept für Bohnensalat mit Feta.

04.08.2026

Weißer Käse in Salzlake ist nicht automatisch Feta. Fehlt der Hinweis auf Schafs-/Ziegenmilch, steckt meist Kuhmilch drin – dann ist es kein echter griechischer Feta.picture alliance / dpa-tmn

Weißer Käse in Salzlake ist nicht automatisch Feta. Fehlt der Hinweis auf Schafs-/Ziegenmilch, steckt meist Kuhmilch drin – dann ist es kein echter griechischer Feta.picture alliance / dpa-tmn

© picture alliance / dpa-tmn

Ob auf Wassermelone, Tomaten oder Ofengemüse - erst salziger Feta verpasst mediterranen Gerichten oft den gewissen Kick an Würze und Cremigkeit. Wer im Supermarkt allerdings zu einem weißen Käse in Salzlake greift, hat nicht automatisch einen griechischen „Feta“ aus Schafsmilch in der Hand. Was ihn von den „Verwandten“ im Kühlregal unterscheidet, erklärt die Verbraucherzentrale NRW. 

Ist der Käse aus Kuhmilch oder Schafsmilch gemacht?

Oft sehen sich unterschiedlichen Käseprodukte in Salzlake zum Verwechseln ähnlich, heißen aber Hirtenkäse oder weißer Käse in Salzlake, sind häufig aus Kuhmilch hergestellt und meist auch günstiger. Ein genauer Blick auf die Verpackung lohne sich daher, so die Verbraucherschützer. Sie stellen klar: Fehlt in der Bezeichnung oder Zutatenliste der Hinweis auf Schafs- oder Ziegenmilch, handelt es sich um Käse aus Kuhmilch und nicht um echten Feta. 

Auf Name und Herkunft kommt es an 

Wichtig für den Einkauf: Nur Produkte mit der Bezeichnung „Feta“ sind durch die europäische Kennzeichnung „geschützte Ursprungsbezeichnung“ (g. U.) geschützt. Sie garantiert, dass der Käse nach festgelegten Vorgaben aus Schafs- und gegebenenfalls Ziegenmilch hergestellt wurde, in Salzlake gereift ist und in einer bestimmten Region Griechenlands produziert wurde. 

„Die Bezeichnung „Feta“ ist rechtlich geschützt und steht für eine klar definierte Herkunft und Herstellungsweise“, erklärt Elisbeth van Thiel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale. Sie rät: „Wer echten Feta kaufen möchte, sollte deshalb nicht nur auf das Aussehen, sondern auf den Namen und die Herkunftsangabe achten.“

Die Rezeptentwickler der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse (BVEO) haben für ihre Webseite „geerntet-in-deutschland.de“ eine leckere Kombination von griechischem Feta mit (heimischen) Bohnen kreiert, die auch perfekt für eine Lunch-Box geeignet ist. So geht’s: 

Knackiger Bohnensalat mit Cherry-Tomaten und Feta

Zutaten für 2 Personen:

  • 400 g Buschbohnen
  • 8 Cherry-Tomaten
  • 8 Radieschen
  • 100 g Kichererbsen
  • 80 g Feta
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zitronensaft
  • Meersalz und Pfeffer

Zubereitung:

  • 1 l Wasser mit Salz in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Bohnen waschen, abtropfen lassen und Strünke abschneiden. Bohnen ins kochende Wasser geben und etwa 8 Minuten bissfest garen. Unter kaltem Wasser abgießen und abtropfen lassen.
  • Währenddessen Tomaten und Radieschen waschen und Strünke entfernen. Tomaten halbieren und Radieschen in Scheiben schneiden.
  • Bohnen in eine Salatschüssel oder Schale geben.
  • Tomaten, Radieschen und Kichererbsen darüber verteilen.
  • Feta mit den Händen über den Salat krümeln und Olivenöl und Zitronensaft darüber träufeln.
  • Bohnensalat mit Salz und Pfeffer abschmecken und gegebenenfalls in eine Snack-Box füllen.
Sommer auf dem Teller: Bohnen, Tomaten, Radieschen – und obendrauf Feta für Würze und Cremigkeit.Ariane Bille/BVEO/dpa-tmn

Sommer auf dem Teller: Bohnen, Tomaten, Radieschen – und obendrauf Feta für Würze und Cremigkeit.Ariane Bille/BVEO/dpa-tmn

© Ariane Bille/BVEO/dpa-tmn