Panorama

Nach Unfall - 62-Jähriger wird auf A31 zum Geisterfahrer

Fahrzeugteile, ein Handy und Ausweise lagen an der Unfallstelle – das Unfallfahrzeug war aber verschwunden. Wenig später meldeten Zeugen einen Falschfahrer auf der A31.

13.10.2026

Der Mann fuhr noch etwa drei Kilometer mit dem beschädigten Fahrzeug.Bludau/dpa

Der Mann fuhr noch etwa drei Kilometer mit dem beschädigten Fahrzeug.Bludau/dpa

© Bludau/dpa

Auf der Autobahn 31 bei Dorsten ist ein 62-jähriger Autofahrer nach einem Unfall etwa drei Kilometer in falscher Fahrtrichtung auf dem Standstreifen gefahren. Zuvor war der Mann am Montagabend an einer Ausfahrt zu einem Rastplatz von der Fahrbahn abgekommen und hatte sich mit seinem Auto überschlagen, wie die Polizei mitteilte.

Der leicht verletzte Mann sei daraufhin mit dem beschädigten, aber fahrbereiten Wagen in falscher Fahrtrichtung noch bis zur Anschlussstelle Dorsten/Lembeck gefahren, wo er von der Polizei angehalten und von Rettungskräften versorgt wurde.

Wieso er in falscher Fahrtrichtung fuhr, sei noch unklar, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann habe sich dazu nicht geäußert. Vermutlich habe er nach dem Unfall so schnell wie möglich die Autobahn verlassen wollen und möglicherweise dabei die Orientierung verloren. Jedenfalls werde gegen ihn ermittelt. Falschfahren auf der Autobahn sei mindestens eine Ordnungswidrigkeit, je nach Fall könne es sogar eine Straftat sein, sagte der Polizeisprecher.