Nach Flugzeugabsturz in Waldstück: Tote identifiziert
Am Morgen nach dem Absturz eines Kleinflugzeuges in einem Waldstück bei Hürtgenwald steht die Identität der Toten fest. Unklar ist bislang, wie es zu dem Absturz kommen konnte.
Untersuchungen zum Unfallhergang waren in der Nacht aufgrund der Dunkelheit abgebrochen worden. (Archivbild)Benjamin Westhoff/dpa
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Nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs bei Hürtgenwald (Kreis Düren) steht die Identität der beiden tödlich verunglückten Insassen fest. Es handele sich um einen 56-Jährigen aus Lohmar und einen 22-Jährigen aus Mönchengladbach, teilte die Polizei Düren mit. Nach ersten Erkenntnissen handelte es sich demnach bei dem Älteren um den Fluglehrer und bei dem Jüngeren um einen Flugschüler.
Das Flugzeug war am nahegelegenen Flugplatz Aachen-Merzbrück zu einem Trainingsflug gestartet und hätte laut Polizei auch wieder dorthin zurückkehren sollen. Am Morgen seien Untersuchungen zum Unfallhergang vor Ort fortgesetzt worden, teilte die Behörde mit. Die Absturzstelle bleibe bis zur Bergung des Flugzeuges abgesperrt.
Das abgestürzte Flugzeug war am Dienstagnachmittag von Wanderern mitten im Wald in der Nähe der Wehebachtalsperre entdeckt worden. Weitere Menschen waren den Angaben zufolge nicht verletzt worden.
Ursache weiter unklar
An der Unfallstelle sei es „sehr chaotisch“, so ein Sprecher der Polizei. Erste Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) seien in der Nacht aufgrund der Dunkelheit abgebrochen worden. Die Ursache des Absturzes ist weiterhin unklar. Details zum Unfallhergang stünden möglicherweise erst fest, wenn ein abschließender Bericht vorliege, so ein Sprecher der BFU. Das könne bis zu einem Jahr dauern.