Mit und ohne Plug-in-Modul: Mercedes-AMG schärft GLE 53 nach
Ein bisschen Sport kann nicht schaden. Kaum hat Mercedes das Update für den GLE präsentiert, legt AMG nach und zaubert nun einen erstarkten 53er aus dem Hut - mit und ohne Stecker.
AMG erweitert die GLE-Reihe: Die sportliche Mercedes-Tochter bietet den GLE 53 ab Jahresende in zwei Varianten an.Andre Tillmann/Mercedes-Benz AG/dpa-tmn
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AMG zieht beim GLE nach und präsentiert im Windschatten der Großserie seine erste neue Power-Variante für das große Mercedes-SUV. Das Steilheck und das rund 6.000 Euro teurere Coupé bieten die sportliche Tochter der Schwaben ab dem Jahresende in zwei Varianten an: Es gibt den GLE 53 für Preise ab 120.047 Euro mit einem milde hybridisierten Sechszylinder oder für mindestens 128.782 Euro als Plug-in-Hybrid.
Da wie dort bildet die Basis ein 3,0 Liter großer Reihenmotor, der im besten Fall 330 kW/449 PS leistet. Das reicht laut Mercedes im Mild-Hybrid für einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,5 Sekunden und für bis zu 250 km/h Spitze.
Rein elektrisch bis zu 93 Kilometer weit
Im Plug-in-Hybrid klettert zusammen mit einer E-Maschine von 135 kW/184 PS die Systemleistung auf 430 kW/585 PS. Dann gelingt der Standardsprint laut AMG in 4,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist aber auch hier auf 250 km/h beschränkt. Rein elektrisch schafft der GLE 53 Hybrid bis zu 140 km/h und kommt im besten Fall 93 Normkilometer weit.
Beim 53er will es AMG aber nicht belassen: Schon bald wollen die schnellen Schwaben auch den GLE 63 und mit ihm gleich den großen Bruder GLS 63 mit aktualisierter Technik in den Handel bringen.